VERKEHR

Zu unserem Bericht "Die vierte Spur soll weg" (TV vom 2. März) schreibt dieser Leser:

Was da wieder auf der Bitburger geplant wird. Den Sicherheitsabstand zwischen den Fahrtrichtungen in der Stedemer Senke von derzeit 36 auf 100 Zentimer zu verbreitern, wird die Verkehrssicherheit nicht erhöhen. Das gelingt nur mit anderen, bei allen Wetterlagen sichtbaren Maßnahmen wie beispielsweise einer Betonwand. Aber ist das erforderlich? Nach meinem Kenntnisstand ist es in dem beschriebenen Verkehrsbereich bisher nicht zu einem Verkehrsunfall gekommen, für den der trennende Sicherheitsabstand ursächlich gewesen ist. Mit dem Rückbau auf eine Fahrspur wird der in Richtung Bitburg/Autobahn rollende, in hohem Maß überregionale Verkehr stark komprimiert. Insbesondere wegen der Verkehrsteilnahme vieler Kraftfahrzeuge mit grünem Kennzeichen, für die die Halter zwar keine Steuern zum Erhalt der Straßen bezahlen, aber die gerne zeigen, wer angeblich der Herr der Straße ist.Falsche Reaktionen


Dann kommt es zwangsläufig zu Situationen, in denen zeitgetriebene oder besonders coole Verkehrsteilnehmer zu falschen Reaktionen verleitet werden. Vielleicht wäre es aufgrund der hohen Verkehrsdichte sinnvoll, für Landwirtschafts- und Baufahrzeuge eine separate Straße neben der Bundesstraße zu bauen. Es sollte auch bedacht werden, dass die Steigungsstrecke aus der Stedemer Senke bei winterlichen Verhältnissen stets für Probleme sorgt. Bei einspuriger Straßenführung ist es dann nicht möglich, an einem rutschenden oder liegen gebliebenen Lastwagen vorbeizufahren. Insgesamt würde der vorgesehene Rückbau ganz klar der Maßgabe zur Leichtigkeit des Verkehrs widerfahren. Derzeit kommt es im Bereich der Flugplatz-Ausfahrt, wenn Autofahrer von der linken auf die rechte Fahrspur gezwungen werden, wiederholt zu kniffligen Situationen; aber das war aufgrund der Straßentopografie vorauszusehen. Hier hat man meines Erachtens die große Lösung versäumt, nämlich eine Richtungsfahrbahn "Bitburg-City”, die mit Kreisel rechts an der Flugplatzbrücke vorbeiführt. Klaus Stoos, Röhl