Verkehr

Zum Artikel "Keine Lust mehr, am Rädchen zu drehen" (TV vom 17. November) schreibt dieser Leser:

Der Ärger der Schülerinnen und Schüler ist durchaus verständlich. Gravierender als die Parkplatzsituation finde ich jedoch die Aussage, dass circa die Hälfte der 160 Schüler mit dem eigenen Auto zur Schule kommen "müssen". Ausgehend von der Tatsache, dass einige hoffentlich Fahrgemeinschaften nutzen, um zur Schule zu gelangen, ist die Anzahl der Bus fahrenden Schüler noch um einiges geringer als die Hälfte. Dies ist jedoch nicht nur in Bitburg zu beobachten, sondern auch bei anderen Schulen, wo die Parkplätze teilweise bereits erweitert wurden. Dazu mussten dann in den meisten Fällen Grünflächen zu tristem grauem Asphalt werden. Wesentlich sinnvoller wäre es, wenn das Busnetz attraktiver gestaltet werden würde. Das funktioniert in Luxemburg auch. Hier sind wesentlich mehr Verbindungen verfügbar, und es ist zudem noch günstiger. Den zunehmend schwindenden Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel mit höheren Preisen und weniger Verbindungen zu begegnen, ist hier sicherlich wenig hilfreich. Was jedoch auch eine Rolle in dieser Thematik spielen könnte, ist die Tatsache, dass die Jugendlichen zunehmend ein eigenes Auto besitzen und dieses sicherlich auch gerne im Sinne eines Statussymbols an der Schule vorfahren. Außerdem sind die Unterrichtszeiten vermutlich weitaus flexibler als noch vor Jahren. Matthias Heck, Bettingen