VERKEHR

Zu unserer Seite "Das Thema" mit dem Bericht "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" (TV vom 3. Dezember) schreibt dieser Leser:

Eine ganze Seite mit einem solch nichtssagenden Inhalt zu verschwenden, kommt erfreulicherweise nur selten beim TV vor. Der Autor hat wahrscheinlich jahrzehntelang keinen öffentlichen Personennahverkehr genutzt und geht auch entsprechend an die Sache heran, in dem er einfach "im Netz sucht". Google weiß aber eben auch nicht alles, und dann kommen halt so komische Fahrplanvorschläge dabei heraus. Als regelmäßiger Pendler zwischen Trier und Bitburg gehört es eigentlich zum Allgemeinwissen, dass es direkte Busverbindungen über die B 51 nach Bitburg gibt. Für eine kombinierte Verbindung mit Bahn und Bus von Trier über Bitburg-Erdorf besteht einfach kein Bedarf. Auf der Internetseite des Verkehrsverbunds "VRT-info.de" sowie auf der Seite "bahn.de" werden die Busverbindungen auch immer dann direkt vorgeschlagen, wenn ein Ziel in der Innenstadt Bitburg -wie beispielsweise der Zentrale Omnibusbahnhof - angegeben wird. Der Bus braucht in der Regel 52 Minuten. Die Intention dieses Berichts, das Bahnfahren schlechtzumachen, würden auch dadurch deutlich, dass normale Fahrgeräusche als "Ruckeln", die Zwischenhalte als "Zuckeln" bezeichnet werden. Auch muss man wohl lange suchen, um jemand zu finden, der, um schnell zu seiner Arbeit zu kommen, einen etwa sechs Kilometer langen Fußweg einplant - und sich dann auch noch darüber beschwert, dass er bei angesagtem Regenwetter dabei nass wird. Die gesamte Seite hätte man sich sparen können. Josef Müller, Gerolstein