Verkehr

Zur Unfallstatistik der Polizei auf der B 257 ("Raser machen Polizei zu schaffen", TV-Artikel vom 10. Januar) schreibt dieser Leser:

Seit mehr als zwei Jahren habe ich mehrmals versucht, das zuständige Ministerium in Mainz davon zu überzeugen, dass zumindest an den nicht kreuzungsfreien Anschlussstellen der B 257 zwischen Bitburg und Echternacherbrück bis zu einer Verbesserung durch Straßenbaumaßnahmen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Stundenkilometer angeordnet wird. Die dafür zuständige Kreisverwaltung Bitburg-Prüm mit der entsprechenden Kommission hat jedoch nur die Anschlussstelle Wolsfeld-Nord entschärft. Aufgrund der immer wieder zu beobachtenden "Beinahe-Unfall-Situationen", insbesondere wegen deutlich erhöhter Geschwindigkeit, habe ich mich wiederholt an das Mainzer Ministerium gewandt und ihm vorgeschlagen, alle nicht kreuzungsfreien Anschlussstellen zu Bundesstraßen mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung zu versehen, bis durch Baumaßnahmen die lauernde Gefahr verringert wird. Dabei habe ich darauf verwiesen, dass in mehreren Bundesländern diesbezüglich wesentlich entschiedener vorgesorgt wird, zum Beispiel auf der Fortsetzung der B 51 nördlich von Stadtkyll auf nordrhein-westfälischem Bereich. Meine Anregung blieb bisher ohne Erfolg und zum Teil ohne problembezogene Antwort. Leider! Jeder Verkehrsteilnehmer, der die Strecke von Bitburg nach Echternacherbrück häufiger benutzt, müsste eine entsprechende Regelung zur deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit begrüßen. Wie lange muss es noch dauern und was muss noch Schlimmeres geschehen, ehe die angeblich Verantwortlichen zur Tat schreiten? Eduard Pelzer, Irrel