Vermeintliche Tochter aus Amerika

Vermeintliche Tochter aus Amerika

KÖRPERICH. (ew) Ein Klassentreffen mit Hindernissen war der Hintergrund des amüsanten Dreiakters "Wen hät dat gedooscht", mit dem die Theatergruppe "Knorks" das Publikum in der Gaytalhalle begeisterte. Drei ausgebuchte Aufführungen und viel Applaus waren der Lohn für die Akteure.

Seit 20 Jahren steht "Knorks" auf der Bühne. "Die vertauschten Bräute" hieß der Titel der ersten Aufführung. Seitdem widmen sich die Mitglieder der Theatergruppe mit viel Engagement einmal im Jahr dem Laienspiel. Mit Erfolg. Jede Aufführung garantiert ein volles Haus. Die Besucher schätzen die professionelle Art ihres Spiels.Bei dem Dreiakter "Wen hät dat gedooscht" waren die "Knorks" wieder einmal in ihrem Element

Bäuerin Olga (Antonia Prinz) plant nach 25 Jahren ein Klassentreffen. Ihr Ehemann Karl (Norbert Blasen) will das unbedingt verhindern. Zu groß ist für ihn die Gefahr, dass eine Jugendsünde ans Tageslicht kommt. Karl hat eine uneheliche Tochter mit Schulkameradin Lisbeth (Brigitte Frisch), die nach Amerika ausgewandert ist. Unterstützung findet Karl in seinem Nachbarn August (Kurt Blasen). Der organisiert für ihn seit 20 Jahren den Transfer der Alimente. Doch alle Anstrengungen nützen nichts. Lisbeth kommt zum Klassentreffen in Begleitung ihres Ehemannes, eines gemeinsamen Schulfreundes (Erwin Lutgen) sowie Tochter Kathy (Anja Fisch). Als Kathy mit Karls Sohn Markus (Rudi Moos) anbändelt, dreht Karl durch, und die Affäre fliegt auf. Doch Lisbeth klärt die Sache. Kathy ist nicht die Tochter von Karl. Vater ist der Briefträger Alfons (Dietmar Kusch). Seine Ehefrau Paula (Veronika Streitz), eine Quasselstrippe, ist zum ersten Mal sprachlos. Dafür findet Nachbarin Franziska (Regina Kusch) ein paar passende Worte für ihren betrügerischen Ehemann August, der 20 Jahre lang die Alimente in die eigene Tasche gesteckt hat. Fest auf Seiten der Männer steht Opa (Werner Fisch). Er freut sich auf die Hochzeit von Enkel Markus und Kathy.