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Vermeintlicher Schuss: Verfahren eingestellt

Vermeintlicher Schuss: Verfahren eingestellt

Der mutmaßliche Schuss auf ein Fenster der Polizei-Inspektion Prüm im November (der TV berichtete) war wohl keiner: Wie die Staatsanwaltschaft Trier am Mittwoch mitteilt, hat sie das Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingestellt. Ein Täter habe nicht ermittelt werden können.

Bereits die Begutachtung des Fensters habe ausgeschlossen, "dass die Beschädigung durch einen Schuss mit einer Feuerwaffe versursacht wurde". Die Sachverständigen des Landeskriminalamtes vermuten, dass Stahlkugeln aus einer Luftdruckwaffe oder einer Schleuder als Ursache in Betracht kommen, möglicherweise aber auch ein Stein.
Das Verfahren, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen, könne jedoch "jederzeit wieder aufgenommen werden, sollten sich weitere sachdienliche Hinweise ergeben". fpl