Ausstellung Zu sehen im Weinhaus in Irrel: Antje Ciburas Kunst lässt den Staub des Alltags verfliegen

Irrel · Bei der Vernissage zur Ausstellung „Irrel ist menschlich“ nahm sich die Malerin Antje Cibura aus dem Rheinland Zeit, über ihre Werke zu sprechen. Die Bilder in der Irreler Vinothek zeigen unter anderem Prominente.

 Künstlerin Antje Cibura (rechts) mit den Be­treibern des Wein­hauses, Stephan und ­­Brigitte ­­Schlösser.

Künstlerin Antje Cibura (rechts) mit den Be­treibern des Wein­hauses, Stephan und ­­Brigitte ­­Schlösser.

Foto: Hans Kraemer

„Irrel ist menschlich“ heißt die Ausstellung von Antje Cibura, die seit Freitag im Irreler Weinhaus gezeigt wird. Die Künstlerin ist eigens zur Vernissage aus dem Rheinland angereist. Ihr Motto „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ spiegelt sich in ihren Werken wider. Neben der Landschaftsmalerei liebt sie es, Größen aus der Kulturwelt zu porträtieren wie Romy Schneider, Charles Chaplin, John Lennon oder Salvador Dalí, um nur einige zu nennen. Aber auch Persönlichkeiten wie zum Beispiel Gandhi oder Albert Einstein stellt sie mit Acrylfarben in ihrem ganz eigenen Stil dar.

Die leidenschaftliche Künstlerin malt seit mehr als 30 Jahren und hat sich mittlerweile ein zweites Atelier in Dudeldorf zugelegt. Die Kunst war für sie immer ein Ausgleich zur Kopf­arbeit in ihrem Job und eine Flucht aus dem Alltag. Inspiriert wurde sie von dem bekannten Eifeler Maler Willi Laschet, der als der letzte Plakat­maler seiner Zunft galt und auch in Bitburg Kino­plakate gestaltete. 

Antje Cibura ist bekannt für ihre groß­formatigen Acrylbilder. Sie zeigt in den Räumen der Irreler Vinothek kleinere Formate und einige farb­gewaltige Abstraktionen. Die Fusion von Wein und Kunst passt gut ins Motto der Alltagsflucht: Wein genießen, Kunst bewundern und einfach mal abschalten.

Die Ausstellung mit Ciburas Gemälden in Irrel kann in den kommenden acht Wochen bis Anfang Januar besucht werden.

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