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Vertrag zwischen Eltern und Kind kann Sicherheit im Netz fördern

Vertrag zwischen Eltern und Kind kann Sicherheit im Netz fördern

Mit den Entwicklungen in der Pädagogik befasst sich seit 27 Jahren das Prümer Grundschulforum. Bei der 65. Auflage in der Bertrada-Schule stand das Thema "Kinder und Medien" auf der Tagesordnung.

Prüm. Hand aufs Herz: Wer schaut seinen Kindern permanent über die Schultern, wenn sie das Internet benutzen? "Das ist auch kaum möglich, aber man sollte einfach wissen, was der Nachwuchs da so macht, und ein paar Vorbereitungen sind auch nicht schlecht", sagt Michaela Weiß-Janssen, Referentin für Medien beim pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Mehr als 50 Gäste sind der Einladung zum Vortrag gefolgt. Die jüngste Auflage der bereits im 27. Jahr ausgerichteten Veranstaltungsreihe steht lapidar unter dem Titel "Kinder und Medien".
"Das Forum befasst sich stets mit Dingen, die den Eltern auf den Nägeln brennen und auf die wir oft angesprochen werden", sagt Schulleiter Arnold Gierten. Die Welt habe sich mit dem Einzug des Internets verändert: "Wo die Kinder aber noch vor einigen Jahren ihre ersten Schritte im weltweiten Netz auf dem Computer ihrer Eltern machten, ist das Netz mittlerweile übers Telefon überall erreichbar - auch für viele Kinder", stellt Gierten fest. Eltern müssten sich fragen, wie sie damit umgehen sollen. "Medienkompetenz ist ein Stichwort, das zwar sehr oft genannt wird, aber eben auch treffend ist", sagt Michaela Weiß-Jannsen. "Kinder sollen bewusst mit dem Netz umgehen. Sie können manche Dinge nicht gleich erkennen und verstehen, deswegen sollten Regeln aufgestellt werden." Wie die auszusehen haben, das müsse jeder selber entscheiden, wichtig sei aber, mit den Kindern darüber zu sprechen. Einen guten Anstoß finde man auf der Seite <%LINK auto="true" href="http://www.mediennutzungsvertrag.de" text="www.mediennutzungsvertrag.de" class="more"%>. "Man kann dort gemeinsam kindgerecht einen Vertrag formulieren. Papier ist zwar geduldig, aber allein indem Eltern und Kind besprechen, was drin stehen soll und was nicht, hilft sehr", sagt die Medienfachfrau. Wenn man Kindern Probleme erkläre, seien sie oft überraschend einsichtig. Viel gebe es zu beachten, und Eltern müssten einfach wissen, wo Probleme auftauchen können: "Ich empfehle unbedingt einen Blick auf die Seite <%LINK auto="true" href="http://www.klicksafe.de" text="www.klicksafe.de" class="more"%> - dort wird alles Wichtige angesprochen." aff
Weitere Hinweise auf für Kinder geeignete Internetseiten unter <%LINK auto="true" href="http://www.kinderimnetz.info" text="www.kinderimnetz.info" class="more"%>