Vertrauensvotum für Karl-Heinz Weis
Eine Bilanz der Entwicklung, Ehrungen verdienter Mitglieder, Neuwahlen und die Diskussion über aktuelle Rentenpolitik standen auf der Tagesordnung des VDK-Ortsverbandstags Kyllburg.
Kyllburg. (red) Vorsitzender Karl Mrakawa begrüßte bei der Mitgliderversammlung des VDK-Ortsverbands Kyllburg neben den Mitgliedern auch den Kreisverbandsvorsitzenden Alfons Jakobs sowie die Geschäftsführerin Annelie Gruben. Nach den Berichten und der Entlastung des Vorstands dankte Alfons Jakobs dem Vorstand und würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit und die Treue der Mitglieder zum VDK als Voraussetzung für die Arbeit des Sozialverbands. Unter dem Beifall der Versammlung überreichte er dem scheidenden langjährigen Vorsitzenden Karl Mrakawa die Verdienstmedaille des VDK-Landesverbands und dem Kassenleiter Fridolin Mathey die Goldene Verdienstnadel. Für 40-jährige Treue zum Verband wurde Anna Silvanus-Zagrodzki geehrt, für 25-jährige Mitgliedschaft Maria Girards und Helene Born. Kreisverbandsvorsitzender spricht über Gesetz zur Rente
Bei den Neuwahlen wurde folgendes Ergebnis erzielt: Erster Vorsitzender Karl-Heinz Weis aus Mohrweiler; Zweiter Vorsitzender Urban Elsen aus Malbergweich; Kassenleiter Fridolin Mathey aus Kyllburg; Beisitzer Maria Klassen aus Malbergweich, Karl Mrakawa aus Kyllburg, Anneliese Hoff aus Malbergweich, Winfried Schmitz aus St. Thomas; Revisoren Helga Thomaser aus Malberg, Robert Klassen aus Malbergweich. In seinem Referat informierte der Kreisverbandsvorsitzende über das verabschiedete Gesetz zur Rente mit 67 Jahren, die ab 2012 schrittweise eingeführt werden soll. Aus der Sicht des VDK sollte zunächst dafür gesorgt werden, dass das derzeitige gesetzliche Rentenalter von 65 Jahren erreicht werden kann. Solange die Hälfte der Betriebe keine Arbeitnehmer mehr beschäftigt, die älter als 50 Jahre, geschweige denn älter als 55 Jahre seien, müsse das Bemühen darauf gerichtet sein, arbeitsfähigen Menschen die Möglichkeit zu schaffen, das derzeitige Rentenalter zu erreichen. Als Lichtblick sieht der VDK die Revisionsklausel im Gesetz, die vorsieht, dass die Rente mit 67 vor Einführung im Jahre 2010 auf den Prüfstand kommt. Sollte die Lage auf dem Arbeitsmarkt für Ältere sich nicht so positiv wie derzeit erwartet entwickeln, dürfe das Gesetz nicht umgesetzt werden, da es sich dann nur als Rentenkürzungsprogramm auswirken würde. Im Streit der Ökonomen über die Zukunft der Alterssicherungssysteme, sagte der Kreisvorsitzende, sei es ermutigend, dass die Mehrheit der Fachleute die Meinung vertritt, dass die umlagefinanzierten Rentensysteme die Herausforderungen der Zukunft bewältigen können.