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Videoinstallation befasst sich mit Erinnerung und Vergessen

Videoinstallation befasst sich mit Erinnerung und Vergessen

Das Kreismuseum in Bitburg erinnert derzeit mit einer Ausstellung an das Schicksal von 518 jüdischen Deportierten aus dem Großherzogtum Luxemburg und dem Raum Trier. Im Oktober 1941 wurden sie in das Ghetto Litzmannstadt/Lódz (Polen) verschleppt, darunter auch 23 Männer und Frauen aus dem Gebiet des heutigen Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Nur 15 von ihnen überlebten.
Um die Themen Erinnerung und Vergessen im Zusammenhang mit der Bitburger Synagoge geht es in der Videoinstallation "Stein" des Künstlers Alexander Steig an der Außenfassade des Museums, die bis Sonntag, 9. Dezember, von 17 bis 23 Uhr zu sehen ist.
Die nächste Führung mit Museumsleiter Burkhard Kaufmann ist am Dienstag, 4. Dezember, um 19 Uhr. red