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Viel los bei der Bürgerhausbande

Viel los bei der Bürgerhausbande

Aus dem Pronsfelder Dorfleben ist die Bürgerhausbande nicht mehr wegzudenken: Fünf Frauen bieten seit 13 Jahren Kindern einmal im Monat ein abwechslungsreiches Programm. Die Gruppe finanziert sich über einen Kommunionskleiderverkauf, der am Sonntag, 22. November, wieder ansteht.

Pronsfeld. Kürbisse schnitzen, Weihnachtsgeschenke basteln, Modenschau organisieren oder im Kletterpark kraxeln: Das Programm der Kindergruppe "Bürgerhausbande" ist spannend und abwechslungsreich. Die Kindergruppe gibt es in Pronsfeld seit 13 Jahren. Christa Winandy hat sie zusammen mit weiteren vier Müttern und der damaligen Gemeindereferentin Hilde Telkes ins Leben gerufen.

Die Idee dazu hatten die Frauen nach der Kommunion ihrer Kinder. "Wir haben als Katechetinnen die Kommunion vorbereitet. Das hat uns so großen Spaß gemacht, dass wir gerne weiter etwas für Kinder anbieten wollten", erinnert sich Christa Winandy.

Bis zu 20 Kinder treffen sich einmal im Monat



Um einen passenden Namen für das neue Angebot zu finden, gab es einen Wettbewerb. Nicht unbedingt zur Freude aller gewann der Vorschlag "Böse Enkel". Da sich nicht jeder mit dem Namen anfreunden mochte, gab es ein Jahr später wieder eine Ausschreibung. Diesmal gewann der Vorschlag "Bürgerhausbande". So heißt die Gruppe noch heute. An jedem zweiten Dienstag im Monat treffen sich in der Regel bis zu 20 Kinder im Bürgerhaus. Neben Basteln gibt es Dorfrallyes, Lesenächte, Fahrradtouren, Ausflüge und vieles mehr. Und das fast alles kostenfrei.

"Es ist eine Freude mit den Kindern zu arbeiten und zu sehen, wie sie mit Begeisterung bei der Sache sind", begründet Hiltrud Kockelmann, die seit 1998 die Nachmittage mitorganisiert. Die 48-Jährige leitet auch noch eine Leichtathletik-Gruppe für Kinder. Auch Christa Winandy hat ein weiteres soziales Standbein mit ihrer Tanzgruppe "Bad girls". Sie reizt es, Kinder verschiedenen Alters zusammenzuführen. "Von den Kindern kommt auch ganz viel zurück", freut sie sich.

Hilfe können sie immer gebrauchen. Das Engagement der Eltern sei etwas rückläufig, beobachtet sie. Obwohl sie eine Gruppierung der Kirche sind, müssen sie für ihr Budget selbst Sorge tragen. Das Geld dafür verdienen sie mit einem jährlichen Kommunionskleiderverkauf, bei dem sie auf die Unterstützung freiwilliger Helfer angewiesen sind. So auch in diesem Jahr am 22. November (siehe unten). Zwölf Prozent des Verkaufserlöses gehen an die Bürgerhausbande. Außerdem werden Kaffee und Kuchen angeboten.

In diesem Jahr gibt es ein besonders lohnendes Ziel für Kuchenspender und Helfer. Für die Kindergruppe wird über Christi Himmelfahrt eine Wochenend-Freizeit angeboten.

Der Kommunionskleiderbasar ist am Sonntag, 22. November, 14 bis 16 Uhr im Bürgerhaus Pronsfeld. Angeboten werden gebrauchte Kommunionskleider, -anzüge und Zubehör.

Weitere Informationen zur Bürgerhausbande und zum Basar gibt es bei Christa Winandy, Telefon 06556/7477 oder Hiltrud Kockelmann, Telefon 06556/1246.