Viel Schrott aus tonnenschweren Gittertürmen
Bitburg/Beilingen · Nachdem vor einigen Wochen bereits die Hochspannungsleitung zwischen Bitburg und Beilingen entfernt wurde, sind nun die Masten dran. Bis Ende November sollen auch die nicht mehr benötigten 50 Türme verschwinden.
Bitburg/Beilingen. Die ersten Gittertürme wurden bereits umgelegt, dann zerschnitten und vom Schrotthändler abgeholt. Die anderen erwartet das gleiche Schicksal. Insgesamt 50 Strommasten sollen abgebaut werden. Sie alle stehen zwischen der Umspannanlage in der Mötscher Straße und dem Ort Beilingen auf einer Strecke von gut zehn Kilometern.
"Wir gehen davon aus, dass in drei bis vier Wochen alles weg ist - inklusive Fundament", sagt Birk Mattern, Baustellenkoordinator der Firma Automatec, die im Auftrag des Stromversorgers RWE für den Abbau der zum Teil 50 Jahre alten Masten zuständig ist. Zwischen drei und sieben Tonnen wiegen die bis zu 30 Meter hohen Türme, die deshalb verschwinden, weil sie nicht mehr benötigt werden.
Auf der Trasse wurden nämlich die beiden Umspannanlagen in Beilingen und Bitburg miteinander verbunden. Doch aufgrund technischer Veränderungen sei diese Verbindung zukünftig gar nicht mehr nötig, wie RWE-Pressesprecher Rolf Lorig erklärt. Über die genauen Hintergründe gab der Sprecher keine Auskunft.
Derzeit wird auch die 100 000-Volt-Umspannanlage in der Mötscher Straße, die noch aus den 50er Jahren stammt, erneuert. Rund zwei Millionen Euro werden nach Auskunft des Stromkonzerns in diesen Um- und Abbau investiert. Kommendes Frühjahr soll das Vorhaben abgeschlossen sein. uhe