Viele Unterstützer für die Klinik

Viele Unterstützer für die Klinik

Der Freundes- und Förderkreis des St.-Joseph-Krankenhauses Prüm entstand auf Initiative interessierter Bürger und der Mitarbeiter des Krankenhauses. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Krankenhauses und der Bevölkerung zu unterstützen und zu vertiefen, ist seine Aufgabe.

Prüm. Zur Gründungsversammlung in der Krankenhaus-Cafeteria begrüßte Dr. Kersten Krauter, Ärztlicher Direktor, etwa 60 Teilnehmer. "Eine erfreuliche Resonanz", konstatierte der Mediziner. In einer kurzen Übersicht stellte er die Arbeit des Krankenhauses und der angeschlossenen Krankenpflegeschule vor. Ausführlich beschrieb er das Behandlungsspektrum. Von der Chirurgie bis zur Gynäkologie. In allen Bereichen verfüge das Haus über eine moderne Einrichtung. In allen Bereichen seien auch "fähige Köpfe" am Werk. "Wir verstehen uns als Team", betonte Kersten Krauter, "seit Jahren suchen und pflegen wir den Kontakt und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung". Der Freundes- und Förderkreis werde den Rückhalt im Einzugsbereich intensivieren.Das Krankenhaus hat 309 Mitarbeiter. 153 Betten stehen zur Verfügung. 4956 "Gesamtfälle" waren es 2006, ambulant 7000. Die herrliche Eifelsicht aus den Patientenzimmern gleiche der aus einem Panorama-Hotel, befand Krauter, allerdings liege St. Joseph etwas abseits der Stadt.Als bedeutende Einrichtung in der Region bezeichnete Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen, Leiter der Gründungsversammlung, das Prümer Krankenhaus. Derweil hätten kleine Klinken es nicht leicht. Umso entscheidender sei eine feste Verankerung in der Bevölkerung.Zügig verlief die Vorstandswahl. Erste Vorsitzende ist Dr. Ursula Hansen, ehemals Ärztin am St.-Joseph-Krankenhaus. Ihr zur Seite steht Aloysius Söhngen als zweiter Vorsitzender. Das wichtige Amt des Schatzmeisters ist bei Bankier Gregor Hell in guten Händen. Schriftführerin ist Klara Husch, Vorsitzende der St.-Joseph-Mitarbeitervertretung.Auf die Zahl von fünf Beisitzern einigte man sich erst nach einigem Diskutieren. Gewählt wurden: Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, Patrick Schnieder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Werner Arens, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Obere Kyll, Alfons Kockelmann, Ortsbürgermeister von Arzfeld und Herbert Zeyen, Personalchef der Firma Stiehl. Kassenprüfer sind Paula Sonnen, selbst deklarierte Bürgerin, und Markus Fischbach, Mitglied des Prümer Stadtrates.Ursula Hansen dankte für "die Idee, einen Freundes- und Förderkreis zu gründen und dafür Vorsitzende zu sein." Das große Interesse daran lasse auf Erfolg schließen. Zahlreiche Beitragserklärungen, bereits am Gründungsabend, bestätigten die Zuversicht der Vorsitzenden. "Seit 1961 verbindet mich viel mit diesem Krankenhaus. Ich war hier tätig. Meine Kinder wurden hier geboren. Es war eine schöne Zeit. Die Arbeit für einen lebendigen Förderverein erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit", sagte Hansen. Technischer Leiter der Gründungsversammlung am PC und "Verhinderer eines digitalen Wahlchaos", so ein Teilnehmer, war der stellvertretende Pflegedirektor Martin Lamsfuhs.Als erste Amtshandlung beschloss der neue Freundes- und Förderkreis-Vorstand den Mitglieder-Jahresbeitrag. Zehn Euro soll jeder zahlen. "Es dürfen aber auch mehr sein", beeilte sich Aloysius Söhngen, die Vereinssatzung korrekt zu interpretieren.