Archäologie: Villa Otrang macht wieder auf

Archäologie : Villa Otrang macht wieder auf

Mehr als ein Jahr lang war die Römische Villa Otrang bei Fließem für die Öffentlichkeit weitgehend geschlossen. Führungen waren nur nach Anmeldung möglich.

Das ändert sich aber nun, das Schild „Derzeit geschlossen – Wir arbeiten an einer Neukonzeption“ kann entfernt werden. Seit dem 1. April ist die Villa wieder geöffnet und steht von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr den Besuchern offen. Was es genau jetzt aber Neues zu sehen  gibt, welche Schwierigkeiten es gab und wie die weitere Planung aussieht, erläutert Dr. Karl-Uwe Mahler von der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz erst am Donnerstag, 11. April, in Fließem.

Wie genau es derzeit um das römische Erbe steht, weiß auch im Gemeinderat niemand. „Wir hatten bereits ein Gespräch mit Uwe Mahler, aber genaue Informationen sollen erst am Donnerstag kommen“, sagt Ortsbürgermeisterin Anja Esch. Wenig Infos hat sie auch noch bezüglich der Gastronomie, die an die Villa angeschlossen ist und wieder verpachtet werden soll. „Auch da hat sich die GDKE sehr bedeckt gehalten und uns auf die Info-Veranstaltung vertröstet“, sagt Esch.  Die Villa wurde im 19. Jahrhundert entdeckt und zählt zu den best-erhaltenen römischen Villenanlagen nördlich der Alpen. Schutzhäuser sind seit langem über den Mosaikböden erbaut, die im vergangenen Jahr im Inneren umgebaut wurden.

Marcus Reuter, Direktor des Rheinischen Landesmuseums, sagte dem TV im Februar, dass die Schutzhäuser so umgebaut würden, dass die Mosaiken nun hinter Glasscheiben seien und es neue Texte gäbe. Auf dem Gelände stünden jetzt neue Stelen, die zusätzliche Informationen zur Villa und zur Eifel während der Römerzeit bieten.

Karl-Uwe Mahler von der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz informiert am Donnerstag, 11. April,  um 19 Uhr im Pfarrheim Fließem darüber, was es Neues zur Römischen Villa gibt. Ursprünglich sollte die Veranstaltung im Gemeindehaus stattfinden.

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