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Volksbank Eifel erhält Top-Job-Award für mittelständische Unternehmen

Regionale Wirtschaft : Einer der besten Arbeitgeber kommt aus der Eifel

Die Volksbank Eifel hat den dritten Platz bei einem bundesweiten Arbeitgeber-Ranking für mittelständische Unternehmen belegt.

Die Volksbank Eifel zählt zu den besten Arbeitgebern unter Deutschlands mittelständischen Unternehmen. Das ist das Ergebnis eines deutschlandweiten Top-Job-Rankings des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität, kurz Zeag,  an dem die Volksbank bereits zum elften Mal teilgenommen hat. Erstmals reichte es für das Kreditinstitut mit Sitz in Bitburg sogar fürs Treppchen. Denn in der  Klasse der Unternehmen, die zwischen 250 und 500 Mitarbeiter haben, schaffte es die Volksbank Eifel in der Wertung zum Arbeitgeber des Jahres auf Platz drei.

Grundlage des Rankings, das von der Universität St. Gallen wissenschaftlich begleitet wird,  ist eine Management- und Mitarbeiterbefragung in Kategorien wie „Führung und Vision“, „Motivation und Dynamik“, „Kultur und Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung und Perspektive“, „Familienorientierung und Demografie“ sowie „internes Unternehmertum“.

„In allen Kategorien waren wir diesmal eine Ratingklasse besser als bei der letzten Teilnahme vor zwei Jahren“, sagt Christian Pauly, der als Prokurist der Bank den Bereich Unternehmensmanagement verantwortet: „Wir haben einen Riesensprung gemacht – und das vier Jahre nach einer großen Fusion!“

Denn  die Volksbank Eifel in ihrer heutigen Größe entstand erst 2016 aus deiner Fusion der beiden zuvor jeweils ähnlich großen  Volksbanken Bitburg und Eifel Mitte. Für die Zusammenführung der seither  rund 300 Mitarbeiter sei es von zentraler Bedeutung, „dass die Zusammenarbeit in den Teams funktioniert und wir eine gemeinsame Unternehmenskultur leben“, erklärt Bankvorstand Andreas Theis.

Bis zur Fusion hatte die Volksbank Bitburg lange jährlich am Top-Job-Ranking teilgenommen. Dabei war man zwar durchaus auch erfolgreich. Es reifte aber die Erkenntnis, dass zur Umsetzung der Kritik und Anregungen aus der Analyse mehr als ein Jahr nötig ist. „Unsere Maßnahmen müssen immer auch Zeit haben zu greifen“,  sagt Pauly. Dieser Ansatz habe sich jetzt ausgezahlt.

Dabei ist Top-Job nur eines von mehreren Projekten, bei denen die Bank  mit wissenschaftlicher Unterstützung arbeitet. Unter anderem läuft in Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen  ein Innovationsprogramm. Zusammen mit der Universität Trier arbeitet die Bank an der Weiterentwicklung  von  Mitarbeitern zu Hochleistungsteams.

Aus Sicht von Andreas Theis ist die Auszeichnung  auch ein Ergebnis der von seinem Institut bereits früh angestoßenen Prozesse, nicht nur im Bereich der Digitalisierung, sondern auch bei der Entwicklung einer klaren Vision für die Bank und einer darauf aufbauenden Strategie, die für alle Mitarbeiter sinnstiftend wirkt. „Dass das einen Effekt hat, zeigen auch unsere Zahlen. Auch wir spüren natürlich den Druck, entwickeln uns aber deutlich besser als der allgemeine Trend“, sagt der Vorstand der Eifeler Volksbank, die im vergangenen Jahr auf eine Bilanzsumme von 1,56 Milliarden Euro kam.

Die Glückwünsche zur jüngsten Top-Job-Auszeichnung gab es zwar coronabedingt nicht persönlich, dafür aber von prominenter Stelle. So überreichte der ehemalige Vize-Kanzler und SPD-Bundesvorsitzende, Sigmar Gabriel, virtuell die Top-Job-Trophäe (hier geht es zum Video). Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, Malu Dreyer, gratulierte in einem Brief. Darauf sind Theis und Pauly zwar stolz, sie sagen aber auch, dass die Top-Job-Analyse noch einige Schwächen offengelegt hat, an denen weiter gearbeitet werden muss.