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Volksbank Eifel Mitte weiter im Aufwind

Volksbank Eifel Mitte weiter im Aufwind

Erneut blickt die Volksbank Eifel Mitte auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Bankvorstand Rainer Berlingen präsentiert seinen 14 938 Genossenschaftlern eine grundsolide Jahresbilanz 2013.

Prüm. Höher, schneller, weiter - das Credo des Turbokapitalismus weckt bei manchen Bankkunden auch nach dem Abklingen der weltweiten Finanzkrise noch Misstrauen. Genossenschaftliche Banken scheinen abseits von Hochrisikospekulationsgeschäften zu sein. So betont auch der Vorstand der Volksbank Eifel Mitte auf der aktuellen Vertreterversammlung die Sonderstellung der genossenschaftlichen Banken auf den weltweiten Finanzmärkten. Der Vorsitzende Rainer Berlingen präsentiert eine gute Jahresbilanz 2013 und sorgt damit für zufriedene Gesichter bei den 329 Gästen, darunter 164 stimmberechtigte Vertreter.
Steigende Bilanzsumme


Grundsolide stellt sich die Arbeit der 203 Beschäftigten dar: Stieg 2012 die Bilanzsumme kurz nach der Krise noch sanft um nur 0,5 Prozent an, macht sie im Geschäftsjahr 2013 einen deutlichen Sprung um 2,3 Prozent auf 584 Millionen Euro (2012: 570 Millionen Euro).
Ingesamt hat die Volksbank Eifel Mitte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 1,75 Million Euro erwirtschaftet. Getragen wurde das Wachstum von den höheren Einlagen der Kunden - sie stiegen um 2,5 Prozent (10,8 Millionen Euro).
"Das betrachten wir als besondere Wertschätzung für unsere Bank und als Ausdruck des Vertrauens in die Solidität und Stabilität unserer Genossenschaftsbank", resümiert Berlingen. Während die Gesamtzahl der Bankkunden zwar um 300 auf 36 000 Kunden gesunken ist, stieg die Zahl der Teilhaber der Genossenschaft, sie unterhält 14 Geschäftsstellen von Speicher bis Stadtkyll, erneut auf 14 938 an (2012: 14 690).
Der Kundenrückgang sei dem demografischen Wandel geschuldet, erklärt Marketingmitarbeiter Willi Leinen.
Erneut ist die Nachfrage nach Krediten gestiegen - 380 Millionen Euro verlieh die Bank 2013 an private und gewerbliche Investoren, 8,6 Millionen und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr (2012: 371,3 Millionen).
Sechs Prozent Dividende


Berlingen betont die große soziale Bedeutung der Bank "Wir zahlen unsere Steuern vor Ort und sorgen so für intakte kommunale Strukturen in unserem Geschäftsgebiet", betont Berlingen. 1,4 Millionen Euro habe die Volksbank Eifel Mitte 2013 an Steuern gezahlt. Die Mitarbeiter erhielten 8,2 Millionen Euro an Gehältern und Löhnen.
Nach Verrechnung der Steuern bleibe der Bank ein Jahresüberschuss von 1,75 Millionen Euro. Nach Beschluss der Vertreterversammlung wird der Betrag zur Stärkung der Rücklagen eingesetzt. Sie erhalten eine Dividende von 5,5 Prozent sowie eine Bonusdividende von 0,5 Prozent (siehe Grafik).