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Volksfreund-Leseraktion: Das Lamakind sucht einen Paten

Volksfreund-Leseraktion: Das Lamakind sucht einen Paten

Freude im Lünebacher Eifel-Zoo: Am Wochenende ist dort ein Lama-Fohlen geboren und hüpft schon an der Seite seiner Mutter über die Wiese. Die Volksfreund-Leser sind eingeladen, einen Namen für den Nachwuchs zu finden.

Sü-hüüß! Im Eifel-Zoo ist die Freude bei den Besuchern und der Betreiberfamilie Wallpott groß über das frischgeborene Lama-Baby, das dort am Sonntag zur Welt kam.
Es ist klein, schwarz und gleicht seinen Eltern - Adelheid und Luca - natürlich wie gespuckt. Dabei, so erzählt Juniorchefin Isabelle Wallpott, sei die Geburt ziemlich überraschend gekommen: Denn Mutter Adelheid habe erst vor gut zehn Monaten Nachwuchs zur Welt gebracht. Die südamerikanischen Tiere tragen aber ihre Fohlen normalerweise elf bis zwölf Monate lang aus.

Und weil der große Bruder am Sonntag, kurz vor der Geburt seines Schwesterchens, noch von der Mutter gesäugt wurde, habe sie keine Milch mehr für das Kleine gehabt. Zum Glück ist der Zoo auf solche Fälle vorbereitet: "Wir haben immer Aufbaumilch da", sagt Isabelle Wallpott. Also habe sie das Baby zuerst mit der Flasche gefüttert. Und als die Mutter dann wieder genug eigene Milch hatte, durfte das Neugeborene dann bei ihr trinken. Das habe auch gleich geklappt: "Alles super, es ist topfit. Und es läuft jetzt mit der Mama über die Wiese."

Nur ein Name fehlt noch - und den dürfen sich die Volksfreund-Leser ausdenken: Senden Sie uns bis Freitag, 13. September, Ihren Vorschlag per Fax oder per E-Mail. Danach kommen alle Namensvorschläge in die Lostrommel. Als Preis winkt den Gewinnern ein Familienbesuch im Eifel-Zoo - mit offizieller Übernahme der Patenschaft über das Lama-Mädchen. Viel Glück!

So wird's gemacht: Senden Sie Ihre Vorschläge an folgende E-Mail-Adresse: eifel@volksfreund.de oder per Fax an die Nummer 06551/959539. Nachricht für Kinder

Auch wenn sie vielleicht nicht so aussehen: Lamas gehören zur Famile der Kamele und sind sehr robuste Tiere, die viel aushalten können. Ihre Heimat ist Südamerika, dort leben sie unter anderem hoch in den Bergen der Anden und werden von den Menschen benutzt, um schwere Sachen hinauf und hinab zu tragen. Aus ihrem Fell kann man Wolle machen, manche Leute essen auch ihr Fleisch. Ihre Jungen tragen sie fast ein Jahr lang aus - elf oder zwölf Monate lang (Menschenbabies kommen nach neun Monaten zur Welt). Wenn Lamas in der Herde miteinander zanken, dann spucken sie sich manchmal gegenseitig an. Also aufgepasst! fpl