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Vom Bub zum Stadtbürgermeister

Vom Bub zum Stadtbürgermeister

Der neue Stadtbürgermeister in Kyllburg waltet nun seines Amtes. Wolfgang Krämer (CDU) ist bei der konstituierenden Sitzung des Stadtrats Kyllburg vereidigt worden. Gleichzeitig wählte der Rat den ersten Beigeordneten.

Kyllburg. (lyv) Per Handschlag vom noch amtierenden Bürgermeister Winfried Müller wurden die neuen Ratsmitglieder verpflichtet, nachdem der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bernd Spindler die wichtigsten Paragrafen der Gemeindeordnung erläutert hatte. Auch die Ernennung des Wahlvorstands lag noch in Müllers Händen. Dann aber musste er nach fünf Jahren Abschied nehmen vom Amt des Stadtbürgermeisters, nicht ohne sich bei der Verwaltung und den Bürgern zu bedanken und seinem Nachfolger den Amtseid abzunehmen. "Als kleiner Bub hätte ich mir nicht vorstellen können, einmal hier zu stehen", sagte Wolfgang Krämer, nachdem er den Platz des Bürgermeisters der Stadt Kyllburg eingenommen hatte. Dem Eid wolle er aus dem Herzen heraus nachkommen, versicherte der neue Stadtbürgermeister. 66,6 Prozent der Wähler hatten ihm den Einzug ins Rathaus ermöglicht. Mit acht Sitzen ist seine Partei, CDU, die stärkste Fraktion im Stadtrat, während die SPD vier Plätze besetzt.

Stramm stehen muss wohl niemand unter dem Regiment des neuen Mannes an der Spitze der Stadt, denn der Kyllburger Junge geht als Berufssoldat in Rente und kehrt nach Kyllburg zurück. Ohne Probleme verlief seine erste Amtshandlung, Punkt vier der Tagesordnung: Beschluss der neuen Hauptsatzung, die einstimmig akzeptiert wurde. Mit zehn Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen ging auch die Wahl des ersten Beigeordneten, der als einziger nominiert wurde, reibungslos über die Bühne. Von nun an steht Reinhold Schneider (CDU) dem Stadtbürgermeister zur Seite. Da er auch Ratsmitglied bleibt, folgt kein neuer Kandidat auf seinen Stuhl. Für den neuen Stadtbürgermeister rückt Maria Seitz als Ratsmitglied nach.