Vom Major zum Oberstleutnant

Vom Major zum Oberstleutnant

MALBERG. (red) Das Offizierkorps des Führungsunterstützungsbataillons 281 der Bundeswehr hat mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben eine kulturhistorische Weiterbildung auf Schloss Malberg absolviert.

Die Offizierweiterbildung auf Schloss Malberg begann mit einer Einführung durch den stellvertretenden Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Egbert Fikowski. Im Auftrag des Befehlshabers Wehrbereichskommando II in Mainz wurde der Major der Reserve Manfred Becker zum Oberstleutnant der Reserve befördert. Oberst Michael Konstanty, Regimentskommandeur des Führungsunterstützungsregiments 28, übernahm diesen feierlichen Akt. Manfred Becker ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Martin-Luther Universität in Halle-Wittenberg. Seit 2001 ist er Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister für Verteidigung. Mit seiner Beförderung krönt er seine rege Wehrübungstätigkeit bei den Gerolsteiner Fernmeldern. In seiner Laudatio würdigte Oberst Konstanty die überdurchschnittlichen Leistungen und Verdienste von Oberstleutnant Becker sowohl für seine Wehrübungstätigkeit im Führungsunterstützungsbataillon 281 als auch für seine Tätigkeiten im Beirat der Inneren Führung. Becker bedankte sich mit einer humorvoll-launigen Rede über das Thema Altern. Die Anwesenden nahm Becker ausdrücklich von seinen Betrachtungen aus. Im Anschluss folgten zahlreiche Vorträge über Geschichte, Architektur und Denkmalskunde von Schloss Malberg. Dabei fesselten sowohl Bernd Spindler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kyllburg, als auch Kreisdenkmalpfleger Michael Berens die Zuhörer mit interessanten Details über das ortsbildprägende Gebäude. Spindler wie auch Landrat Roger Graef sind ehemalige Angehörige des Gerolsteiner Bataillons. Catrin Stecker umrahmte die Veranstaltung mit ihren Vorträge an der Klarinette. Sie überzeugte das Publikum durch virtuoses und versiertes Spiel. Die umfangreichen Informationen und Eindrücke vertieften die Teilnehmer anschließend bei einer Führung durch das Schloss. Dabei konnten sich alle Anwesenden ein Bild von den bisherigen Restaurierungsarbeiten verschaffen. Sie erhielten auch einen nachhaltigen Eindruck über die noch zu leistenden Arbeiten am Schloss. Die gelungene Veranstaltung wurde durch ein Barbecue im Schlossgarten abgerundet.