Von Defiziten und anderen Engpässen
In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hat der Stadtrat Kyllburg Forstangelegenheiten, das Investitionsprogramm und den defizitären Haushalt 2008 sowie die Verkehrssituation in der Bademer Straße beraten.
Kyllburg. Sorgenfalten im Kyllburger Rat: Im beschlossenen Haushalt 2008 ergibt sich ein Fehlbetrag von 1,22 Millionen Euro. Im Verwaltungshaushalt sind Einnahmen von etwa 831 500 Euro und Ausgaben von 2,05 Millionen Euro vorgesehen. Der Vermögenshaushalt sieht Ein- und Ausgaben in der Höhe von jeweils etwa 697 000 Euro vor. Hauptansatz des Vermögenshaushalts ist die Erschließung des Neubaugebiets "Beim Schodenbrunnen". Die Beratung und Beschlussfassung zum Haushalt war reine Formsache. Rat bemängelt Ausgaben für Tourist-Info
In den Vorberatungen hatte der Ausschuss die Vorarbeiten geleistet. Nicht einverstanden war der Rat aber mit den vorgesehenen Ausgaben für die Tourist-Info. Der Beschluss über den Investitionsplan 2008 wurde vertagt. Diskussionen gab es auch um die Verkehrssituation in der Bademer Straße. Dort soll stadtauswärts das absolute Halteverbot von der Oberkailer Straße bis zum Haus Biewer bestehen bleiben. Stadteinwärts soll von der Einmündung Wilsecker Straße an bis zur Oberkailer Straße ein eingeschränktes Halteverbot angeordnet werden. Der Grund: enge Platzverhältnisse, parkende Autos und damit Behinderungen. Das Be- und Entladen soll möglich sein. Beim Winterdienst der Straßenmeisterei werden die Fahrzeuge nur noch mit dem Fahrer besetzt. Es wird eine Fahrbahnbreite von 3,70 Metern benötigt. In den innerörtlichen Straßen, in denen es zu Behinderungen der Räumfahrzeuge kommt, könne eine Räumung nicht mehr gewährleistet werden, hieß es im Stadtrat. Revierförster Wagner informierte über den Forstwirtschaftsplan. Er wurde bei Einnahmen von etwa 26 100 Euro und Ausgaben von etwa 23 200 Euro einstimmig angenommen. Die Landforstverwaltung setzt ihre Strukturreform fort. Im nächsten Schritt soll die Zahl der Reviere im Forstamt Bitburg von bisher sechs auf vier verringert werden. Ziel ist eine Kostenminderung. Mit den vorgesehenen Veränderungen erklärte sich der Rat einverstanden. Für die Stadt Kyllburg sollen keine Mehrkosten entstehen. Nach Rodungsarbeiten im Bereich der Mariensäule soll dort wieder aufgeforstet werden. Zunächst wird aber der von der Stadt angekaufte Douglasienbestand gefällt. Anwohner fürchten umfallende Bäume bei Sturm. ´Für die Sanierung der Kyllbrücke (der TV berichtete) sollen bis Ende Januar die Ausschreibungen erfolgen.