Von der Eifel in die deutsche Toscana

Von der Eifel in die deutsche Toscana

PRÜM. (mr) An der Spitze der Volksbank Eifel Mitte wird es einen Wechsel geben. Christoph Ochs verlässt im Sommer die Eifel, um eine neue Vorstandstätigkeit bei der VR-Bank Südpfalz in Landau zu übernehmen.

Als Christoph Ochs am 1. November 2002 seinen Vorstandsposten bei der Volksbank Eifel Mitte antrat, ahnte er noch nicht, dass er bereits knapp fünf Jahre später einen Ruf zu einer wesentlich größeren Bank bekommen würde. Als so genannter gleichberechtigter Vorstand war der heute 39-Jährige seinerzeit von der Aachener Bank zur Volksbank Eifel Mitte nach Prüm gewechselt. "So ein Angebot kommt nicht jedes Jahr"

Dort war er für die Sparten Vertrieb, Markt und Marktfolge zuständig. Als dann das Angebot von der wesentlich größeren VR-Bank in Landau kam, sah der Bankier eine neue Perspektive. "So ein Angebot kommt nicht jedes Jahr. Dann greifst du noch mal zu", sagte Christoph Ochs am Freitag im TV-Gespräch. Natürlich sei ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen. Immerhin habe es nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie in der Eifel sehr gut gefallen. Für ihn sei der Wechsel derweil ein Karriereschritt, nachdem er seinerzeit in einer sehr schwierigen Phase zur Volksbank Eifel Mitte gekommen sei. Ochs: "Die Bank ist jetzt in einem Top-Zustand. Wir können stolz sein. Wir haben in den vergangenen Jahren gut gearbeitet und das Haus gut aufgestellt." Natürlich freut sich Christoph Ochs auf seine neue Aufgabe in der Südpfalz, die er als die "Toscana Deutschlands" bezeichnet. Im VR-Bank-Vorstand wird er zunächst für die Marktfolge, danach für die Steuerung zuständig sein. Die VR-Bank Südpfalz hat rund 450 Mitarbeiter und 46 Geschäftsstellen. Einen Nachfolger für Christoph Ochs gibt es noch nicht. Eine Entscheidung werde für den Sommer erwartet, sagt er.

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