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Von der Wiege bis zum Führerschein

Von der Wiege bis zum Führerschein

Sie haben eine Krabbelgruppe, eine Jugendgruppe und für die Jungs und Mädchen dazwischen auch noch eine Kindergruppe. Letztere gibt es Ehlenz jetzt bereits seit 25 Jahren, weshalb dieses Jubiläum am Wochenende auf gefeiert wurde.

Ehlenz. Wer als Ehlenzer geboren wird, ist versorgt. Zumindest bis er oder sie erwachsen ist. Das fängt mit der Krabbelgruppe an, geht dann nach dem Kindergarten mit der Kindergruppe weiter und endet schließlich in der Jugendgruppe. Somit ist der Nachwuchs in Ehlenz weitestgehend auf diese drei Gruppen verteilt.Angefangen hat alles mit der Kindergruppe, die bereits 1982 gegründet wurde und jetzt, ein Vierteljahrhundert danach, immer noch besteht. Und weil das keine Selbstverständlichkeit ist, dafür aber ein willkommener Anlass, wurde dieser Geburtstag am Wochenende im Gemeindehaus und auf dem großen Spielplatz davor auch gefeiert. Mit Fußballturnier, Bobby-Car-Rennstrecke, Kinderschminken, Seilziehen und vielen anderen Attraktionen."Wir sind natürlich schon ein bisschen stolz darauf, und deshalb feiern wir das auch", sagt Gisela Duldrop, Vorsitzende des Ehlenzer Vereins zur Förderung der Kinder und Jugendlichen. Im Jahr 2000 wurde dieser Verein gegründet, nachdem Ehlenz bei einem rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb gewonnen hatte, bei dem es um Projekte zu Kinder- und Jugendarbeit ging. Gemeinsam mit Marion Klassen-Braun, Heike Rings, Margret Lichter und Michaela Nober betreut Gisela Duldrop den Kindertreff mit derzeit 30 Jungs und Mädchen. Für Kinder bis zur sechsten Klasse gilt dieses Angebot, und wer älter ist, trifft sich in dem vor einigen Jahren ebenfalls gegründeten Jugendtreff.Einmal im Jahr gebe es sogar für beide Gruppen Ferien- und Zeltlager, sagt Duldrop. Und für die Kinder sei dieses Erlebnis dann zusätzlich noch auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet, wie beispielsweise Indianer, Ritter oder aber "unser Dorfleben früher". Und auch das Ferienlager der Jugendlichen finde nach wie vor großen Zuspruch, meint die Vorsitzende des Fördervereins: "Wir haben sogar einige, die schon 19 oder 20 sind, und immer noch gerne mitfahren."