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Von Fabeltieren und Knallfröschen

Von Fabeltieren und Knallfröschen

Teil zwei der Schönecker Ausstellungsreihe " Carpe diem - Memento mori" ist gestartet. Die Bilder- und Skulpturenschauen sind Bestandteil des rheinland-pfälzischen Kultursommers, der unter dem Motto "Mit allen Sinnen" an die lebensfrohe Epoche des Barock erinnert.

Schönecken. Die Exponate von sechs Kunstschaffenden sind beim Schönecker Kunstparcours wieder auf mehrere Gebäude des Burgfleckens verteilt. Im Alten Amt (Alter Markt 1) überrascht Andrea Zang aus Herzogenrath mit Fabeltieren in barockem Outfit und witzigen Miniaturplastiken. Leuchtende Blickpunkte setzt die gebürtige Bitburgerin Lydia Oermann mit Siebdrucken auf Leinwand und Acrylglas in der Blauen Galerie (Alter Markt 11). In der Burgkapelle hat das Künstlerpaar Celia Meyer und Klaus Schramm aus Erftstadt eine kritische Installation zum Thema Umweltzerstörung durch den Menschen aufgebaut. Ein Fest für die Augen sind die keramischen Malereien und Skulpturen des Trierer Künstlers Ulrich Lebenstedt in den Schaufenstern der Handweberei Thomé (Hinter Isabellen 36) und im Kunst-Kabinett in der Berliner Str. 1. Dort sind auch dynamische Farbkompositionen von Elfi Sklepik aus Trier sowie "Naturaquarelle" und "Knallfrösche" des Gerolsteiner Künstlers Mario Reis zu sehen.
Die Ausstellungen gehen bis zum 20. Juli. Sie sind sonntags, montags und dienstags von 14.30 bis 16.30 Uhr zu besichtigen, gerne aber auch jederzeit nach Absprache mit kostenloser Führung durch alle Ausstellungen. Infotelefon: 06553/3389. Nächster Ausstellungswechsel ist Ende Juli. red