Von Regino bis Kaiser Wilhelm

Von Regino bis Kaiser Wilhelm

Im Museum Prüm öffnet am Sonntag eine Sonderausstellung unter dem Thema "Gestalten des Prümer Landes". Die Ausstellung beschäftigt sich mit Menschen, die in Prüm geboren wurden, hier gearbeitet haben, oder sich einfach nur kurz umgeschaut haben.

Prüm. (ch) Es ist eine bunte Mischung an Porträts, die Franz-Josef Faas im Raum mit der Sonderausstellung "Gestalten des Prümer Landes" im Museum Prüm im Gebäude der Verbandsgemeinde-Verwaltung zusammengestellt hat. Von Bertrada, der Gründerin der Prümer Abtei, bis zu Vincenz Hansen, dem ersten Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm.

Voraussetzung: Einmal in Prüm gewesen sein



Doch nicht nur Vertreter aus der großen Politik finden sich unter den rund 100 Porträts, die mit kurzen Lebensläufen vorgestellt werden. Auch Lehrer, Mönche, Gerber, Journalisten und Töpfer sind zu sehen. Die einzige Bedingung: Sie müssen in Prüm gewesen sein. "Ein einziger Morgen reicht", sagt Faas. So blicken Gestalten wie Kaiser Wilhelm I., Bundespräsident Theodor Heuss und auch Adolf Hitler auf den Betrachter.

Unterteilt sind die Personen nach den Epochen, in denen sie lebten. Naturgemäß ist die Neuzeit ab dem späten Kaiserreich stärker vertreten als die anderen - einfach auch deshalb, weil es mehr Fotos gab.

Das Erstaunliche: Zwar haben zahlreiche Politiker - unter anderem Bundespräsident Heuss - Prüm besucht, aber in der Ausstellung findet sich kein Bundeskanzler. Somit wäre Angela Merkel in einer nächsten Ausstellung sicher vertreten und damit die erste Bundeskanzlerin, die Prüm besucht.

Die Sonderausstellung "Gestalten des Prümer Landes" wird am Sonntag, 26. April, um 11.30 Uhr eröffnet. Danach ist sie zu den normalen Öffnungszeiten (mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr) des Museum zu sehen. Führungen nach Vereinbarung unter den Telefonnummern 06551/9430 oder 06551/505.

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