Vorbei am zweiten Abschnitt

Seit einigen Tagen gibt es auf der Bundesstraße 51 eine weitere Großbaustelle. Denn zwischen Helenenberg und Meilbrück wird der Verkehr jetzt über einen neu angelegten Wirtschaftsweg umgeleitet. Grund dafür ist der bevorstehende Ausbau der Bundesstraße in diesem Abschnitt.

Idesheim. Rund 90 Schilder und Barken sind es, die den Verlauf der neuen Umleitung auf der Bundesstraße 51 begleiten.

Das Einzige, worauf offensichtlich nicht hingewiesen wird, ist das Sumpfgebiet, das auf östlicher Seite unmittelbar neben der Baustellenumfahrung liegt. Doch für die Pendler, die jeden Tag zwischen Bitburg und Trier unterwegs sind, spielt das unscheinbare Biotop ohnehin nur eine untergeordnete Rolle.

Und was die übrige Beschilderung entlang der Straße betrifft, so sind Tempo 50- und Tempo 30-Zeichen oder aber Überholverbot-Schilder etwas, woran sich die Autofahrer längst gewöhnt haben müssten.

Schilder als Vorboten der Veränderung



Denn davon gibt es auf der Bitburger derzeit sehr viele. Doch haben die neuen Schilder - abgesehen von ihrem Beitrag zur Verkehrssicherheit - für die Pendler auch etwas Gutes.

Schließlich sind sie die Vorboten einer Veränderung an der Straße, mit welcher der Verkehr zukünftig besser und vor allem sicherer fließen soll. Rund zwölf Millionen Euro werden seit zwei Jahren in den Ausbau des 4,5 Kilometer langen Bundesstraßenabschnitts zwischen Helenenberg und Meilbrück investiert.

Im ersten Bauabschnitt, der bereits im Sommer 2008 begonnen hat und nun kurz vor seiner Vollendung steht, wurde unter anderem südlich der Raststätte Meilbrück mit Hilfe einer Brücke ein kreuzungsfreier Anschluss der L 2 in Richtung der Ortschaften Meckel und Idenheim geschaffen. Im zweiten Bauabschnitt folgt nun, weiter südlich davon, der dreispurige Ausbau der Bundesstraße im Umfeld der bisherigen Kreisstraße 29-Anschlussstelle bei Idesheim. Auch dort entsteht ein Brückenbauwerk.

Doch im Gegensatz zu Meilbrück wird es bei Idesheim zukünftig keinen Anschluss an die Bundesstraße 51 mehr geben. Stattdessen gibt es dort für die vorhandene Kreisstraße lediglich eine Unterführung.

Seit gut einer Woche ist die Umleitung, die über einen neu angelegten und parallel zur B 51 verlaufenden Wirtschaftsweg führt, nun in Betrieb. Und die Arbeiten an dem 1,7 Kilometer langen Bundesstraßenabschnitt, der damit vom Verkehr befreit wurde, laufen bereits.

"Und wir liegen hier voll im Zeitplan", wie Hans-Michael Bartnick vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier erklärt. Er gehe davon aus, dass der Straßenunterbau bis September und der gesamte Bauabschnitt samt Brücke und dreispurigem Ausbau somit bis zum Ende des Jahres abgeschlossen seien. Was den dritten Bauabschnitt, nämlich das Reststück bis zur Umgehung Helenenberg, betrifft, so wird damit nach Auskunft des LBM voraussichtlich erst im kommenden Jahr begonnen werden.