Vorbei an See und Gipfelkreuz

Vorbei an See und Gipfelkreuz

Mit 23 Premium-Wanderrouten möchte der Naturpark Südeifel noch mehr Wanderfreunde in die Eifel locken. Im Zuständigkeitsbereich der Tourist-Information Bitburger und Speicherer Land liegen zwei Wege, deren Verlauf steht.

Bitburg. Wer in der Premium-Klasse mitmischen will, muss sich anstrengen. Denn für die Wanderwege dieser Kategorie gelten strenge Vorgaben: Strecken, die sich mit dem deutschen Wandersiegel schmücken wollen, dürfen beispielsweise nur auf kurzen Strecken über Asphalt oder durch bebautes Gelände führen. Zudem müssen sie sehr gut ausgeschildert sein. Sie sollen dem Wanderer möglichst viel Abwechslung und intakte Natur bieten.
Im Umfeld des Stausees Bitburg entsteht derzeit eine Route, die genau diese Kriterien erfüllen soll. Sie führt vorbei am See über Biersdorf bis zum Gipfelkreuz bei Niederweiler, von dort durch Echtershausen, in einem Bogen über Altscheid und schließlich vorbei an Hamm zurück bis zum Stauseeufer. Es gebe noch ein paar kleine Abschnitte, wo der Verlauf noch nicht ganz geklärt sei, doch ansonsten stehe die Route, sagt Maria Arvanitis von der Tourist-Information (TI) Bitburger und Speicherer Land.
Diese Strecke ist eine von 14 Eifeltouren, an deren Umsetzung der Naturpark Südeifel derzeit arbeitet. Hinzu kommen weitere neun sogenannte Extratouren, die mit Anbindung an den Ardennensteig die Länder Deutschland, Luxemburg und Belgien verbinden sollen. Während diese ab Herbst nach und nach fertiggestellt und genau geprüft werden sollen, müssen sich die Wanderer bei den Eifeltouren bis Anfang 2012 gedulden. Neben der Stausee-Route gibt es eine weitere Eifeltour im Zuständigkeitsbereich der TI. Diese verläuft durch das Speicherer Land und führt die Wanderer durch Auw an der Kyll und um die beiden Orte Orenhofen und Hosten herum. uhe

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