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Vorerst letztes Konzert an der Basilikaorgel

Vorerst letztes Konzert an der Basilikaorgel

Vor der geplanten Innensanierung wird es ein vorerst letztes Orgelkonzert in der Prümer Basilika geben: Am Sonntag, 3. Juli, 17 Uhr, lässt Regionalkantor Christoph Schömig das Instrument noch einmal erklingen.

Prüm. Wenn der große Umbau kommt, wird die Prümer Orgel eingepackt - voraussichtlich im kommenden Frühjahr. Bis dahin wird es nur noch ein großes Orgelkonzert in der Kirche geben, bestritten von Regionalkantor Christoph Schömig, der aus diesem Grund ein Programm ausgesucht hat, "das noch einmal die ganze Farbenpracht der Orgel zum Klingen bringt und auch die besondere Raumakustik der Basilika auf besondere Art mit einbezieht", wie er sagt.
Zu Beginn und zum Schluss wird Schömig zwei Suiten spielen: von Denis Bedard die "Suite du deuxième ton" im alten Stil und von Naji Hakim die "Suite francaise" im modernen Stil. Außerdem im Programm: "Ein Werk, das sich wegen der guten Raumakustik besonders gut eignet", nämlich das Stück "Miroir" des holländischen Komponisten Ad Wammes aus der Kategorie der "Minimal Music" mit Einflüssen aus afrikanischer Musik (besonders deren Polyrhythmik), der Notre-Dame-Schule des 12. und 13. Jahrhunderts, (Free-)Jazz sowie auch bestimmten Formen des Rock. Ähnlich gearbeitet ist der "Psalm 65" von Bert Matter, der mit minimalistischen Ideen die Choralmelodie "Dir gebührt Lobgesang" bearbeitet. "Kathedralklänge" heißt ein umfangreiches Werk des schwedischen Komponisten Gunnar Idenstam. Daraus spielt Schömig die "Toccata", ein Crossover-Stück im französischen Stil mit Anleihen im Jazz und Rock. Ein meditatives Stück erklingt vom belgischen Komponisten Flor Peeters: "Abd'jvrede" (Monastic Peace).
Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro, für Kinder und Jugendliche ist er frei. red/fpl