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Wahrzeichen zeigt sich von seiner besten Seite

Wahrzeichen zeigt sich von seiner besten Seite

Vor 80 Jahren gebaut, hat der Wasserturm in Mötsch über Jahrzehnte hinweg zur Wasserversorgung der Bürger beigetragen. Das knapp 23 Meter hohe Bauwerk, das inzwischen als Vereinshaus der Reservistenkameradschaft Bitburg dient, wurde nun neu angestrichen - rechtzeitig zur großen 1250-Jahr-Feier.

Mötsch. Zugegeben: Es gibt in Mötsch zahlreiche Gebäude, die deutlich älter sind und deren dicke Sandsteinmauern sicher viele interessante Geschichten zu berichten hätten, wenn sie denn reden könnten. Doch keines dieser Bauwerke ist so bekannt wie der Wasserturm. Dieser ist zwar mit seinen 22,6 Metern nicht besonders hoch und mit seiner schlichten Form alles andere als extravagant, trotzdem aber das Wahrzeichen des Bitburger Stadtteils.
Ein Stadtteil, der in diesen Tagen sein 1250-jähriges Bestehen feiert. Und weil sich Mötsch bei dieser Feier von seiner besten Seite zeigen will, wurde nun auch der Wasserturm neu gestrichen. Rund 15 000 Euro hat der Anstrich gekostet, und Ortsvorsteher Josef Klein ist "froh, dass es noch rechtzeitig geklappt hat". Er sei sehr zufrieden mit der neuen Farbgestaltung, sagt er, und auch bei den übrigen Mötschern käme der neue Anstrich gut an.
Der Wasserturm wurde vor rund 80 Jahren gebaut und diente bis zur Eingemeindung von Mötsch durch die Stadt Bitburg im Jahr 1970 zur Wasserversorgung der bis dahin eigenständigen Gemeinde. Durch den Anschluss an das Bitburger Wassernetz verlor der Hochbehälter seine Funktion und stand zunächst viele Jahre leer. Bis 1986 zwischen der Stadt und der Reservistenkameradschaft Bitburg ein Mietvertrag geschlossen wurde. In fast zwölfjähriger Bauzeit hat der Verein den Turm nach seinen Bedürfnissen umgebaut und 1998 in Betrieb genommen. Im oberen Bereich, wo früher der Wasserbehälter war, ist jetzt der Vereinsraum. Zudem haben die Reservisten Zwischendecken in den Turm eingezogen, dessen dadurch entstandene Räume ebenfalls für Vereinszwecke genutzt werden. uheExtra

Samstag, 8. September: Nach der Messe um 18 Uhr in St. Nikolaus eröffnen der Bitburger Brauereichor und der Junge Chor Bitburg den Abend, bevor die Unplugged Gang spielt. Sonntag, 9. September: An 40 Stationen bieten die Mötscher Wissenswertes und Originelles. Die Gäste erwartet ein Streifzug durch die Dorfgeschichte: vom Treiben des Mittelalters, Einzug der Preußen, vom bäuerlichen Leben des 19. Jahrhunderts, und den Rock\\'n\\'Roll der 60er bis zum heutigen Vereinsleben. Während die Dorflehrer ihre Pennäler nachsitzen lassen, messen auf der Fun-Farm Besucher beim Bullriding oder Kuhmelken ihre Kräfte. Zwischendrin gibt es Orgelkonzerte, Ausstellungen, Kutschfahrten und Tiere. Auf dem Festplatz gestalten Vereine ein Musik- und Unterhaltungsprogramm, ab 19 Uhr spielen First Choice & Frank Rohles. red Programm unter: www.bitburg-moetsch.de