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Walter Wilde und Christiane Hamann zeigen Gemälde und Plastiken am Pi

Kunst in Coronazeiten : Nach Fünf Monaten Pause: Neue Ausstellung am „Pi“

Walter Wilde und Christiane Hamann präsentieren gemeinsam rund 50 Gemälde und Plastiken.

(red) Die Eröffnung der ersten Ausstellung in der Galerie am Pi nach erfolgter „Dachsanierung“ im Oktober des Vorjahres fand bei wunderbarem Frühjahreswetter im Freien, vor dem Gebäude statt.

Knapp 40 Gäste sind der Ausstellungseinladung gefolgt und haben sich nach und nach eingefunden. Sie durften – nach vorheriger Anmeldung und mit Maske in Kleingruppen oder Familien – die Ausstellung mit 40 Gemälden von Walter Wilde und 9 Terrakotten von Christiane Hamann besichtigen, die auch jetzt noch bis zum 25. April in der Galerie gezeigt wird. Nach einer kurzen Begrüßung übergab die Galeristin Hamann einem Redner das Wort.

Hubert Glaser, langjähriges Mitglied des Symposions Weißenseifen und zuletzt in Passau, sprach zu den Malereien und plastischen Werken der Ausstellenden. Er wendete sich zunächst den Terrakotten von Christiane Hamann zu und zitierte einen frühen Beitrag des Galeriegründers, Albrecht Klauer-Simonis, zu plastischen Arbeiten: „Wenn man in einen Apfel beisst, hat man sie (die Plastik) zwischen den Zähnen. Bleiben die Kerne übrig, hat man sie ebenfalls.“

Als Glaser auf die Malereien von Walter Wilde verwies, versammelte sich das Publikum entweder mit gebotenem Abstand vor der Galerie und dessen namensgebendem Monument „Pi“ oder spazierte durch die weitläufige Anlage des Skulpturengartens.

Beim Betrachten der Gemälde philosophierte Glaser: „Neben einer physikalischen Erklärung, denke ich, ist Sehen bereits ein schöpferischer Akt. Die Dinge, die wir sehen, erschaffen wir in unserem Geist in dem Moment, wenn wir sie sehen.“ 

Das Publikum wurde daraufhin gebeten, geduldig zu bleiben und den Besuchern und Besucherinnen der Ausstellung die Zeit zu geben, die Ausstellung aufmerksam zu betrachten. Es finden sich viele Motive der Eifel-Landschaft in Walter Wildes Malerei wieder. Höhepunkte der Ausstellung sind zehn Aquarelle, die Wildes künstlerisch handwerkliches Geschick beweisen.

Wer die Austellung noch bis Ende April besuchen möchte, soll sich per Telefon unter 06594/883 oder E-Mail an mail@galerie-am-pi.de voranmelden.  Die Öffnungszeiten sind Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.