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Wanderung mit innerer Einkehr

Wanderung mit innerer Einkehr

Eine Wanderung, zu der die Katholische Erwachsenenbildung Prüm eingeladen hatte, führte durch das Venn und lud zum gegenseitigen Austausch ein.

Prüm. (red) 17 Deutsche und Belgier haben sich auf den Weg gemacht zu einem Treffen in Mützenich. Eingeladen zu der Wanderung hatte die Katholische Erwachsenenbildung (KEB). Josef Werding hatte den Weg ausgesucht, und für die inhaltliche Begleitung war Regina Werding zuständig.

Kurz nach dem Aufbruch an Kaiser Karls Bettstatt lauschten die Wanderer Geschichten zur Entstehung der Namen umliegender Orte. 20 Kilometer lagen vor der Gruppe - und die Frage: Was ist in meinem Leben das Wesentliche? Vor allem diente diese Frage auch zum Kennenlernen und sollte mit einem der Fremden besprochen werden. Gleich zwei Herausforderungen: der Weg und die Einladung sich zu öffnen, mitzuteilen, zuzuhören und sich bereichern zu lassen.

Es war eine bunte Gemeinschaft von diesseits und jenseits der Grenze, von Wandererprobten bis zu Ungeübten, Männern und Frauen und etwa 30 Jahren Altersunterschied. Der Weg zog sich durch das Brackvenn und bot viele landschaftliche Reize.

Vom Herzogenhügel aus ging es über Wurzeln und schlammige Stellen bis nach Sourbrodt, wo die Wanderer übernachteten. Der zweite Tag bot einen spektakulären Start mit einer tollen Aussicht von der Staumauer von Robertville. Weiter ging es zur Burg Rheinhardstein und hinauf durch das Bayon-Tal. Der Weg führte vorbei an der alten Eiche, durch den Wacholderwald über die Eisenstraße zum höchsten Punkt im Venn. Am Ende waren aus den Wanderern Venn-Fans geworden, die gemerkt hatten, dass es mehr als einer Wanderung bedarf, um das Venn und sich selbst besser kennenzulernen und wiederkommen wollen, um dieser Spur weiter zu folgen.