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Warum der Stadtrat fair gehandelten Kaffee trinkt

Warum der Stadtrat fair gehandelten Kaffee trinkt

Die Stadt Bitburg erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmals im Jahr 2014 durch TransFair verliehen. Seitdem baut die Stadt ihr Engagement für den fairen Handel weiter aus.

Bitburg. Bürgermeister Joachim Kandels freut sich über die Verlängerung des Titels: "Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis dafür, dass wir den fairen Handel in Bitburg nachhaltig verankern. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen."
Vor zwei Jahren erhielt die Stadt Bitburg von dem gemeinnützigen Verein TransFair erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste: Der Bürgermeister und der Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Bitburg sind die Aktivitäten während der fairen Woche, die Durchführung des Fairtrade-Forums, Schulungen der Mitarbeiter der Verwaltung und das Fair Play Schulprojekt mit Fairtrade-Sportbällen nur einige Beispiele in den letzten Jahren. Aber Joachim Kandels denkt weiter: "Geplant ist die Erstellung eines fairen Einkaufsführers und eine engere Kooperation mit unseren Schulen und Kindertagesstätten." red