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Warum Hunde anders "ticken" als Menschen

Warum Hunde anders "ticken" als Menschen

Wie geht man richtig mit Hunden um? Auf diese Frage vermittelte die Rottweiler-Bezirksgruppe Speicher einem Dutzend Pfadfinder des ortsansässigen Stammes "Quo Vadis" praxisnahe Antworten. Spielerisch lernten die Kinder, Kontakt mit dem Freund Hund zu knüpfen.

Speicher. "Wölflinge und Biber" sind der Einladung der Rottweiler-Bezirksgruppe Speicher gefolgt, Kontakt mit Hunden zu knüpfen.

Es sind Pfadfinder vom Stamm "Quo Vadis", die etwas über den richtigen Umgang mit Hunden erfahren wollen. "Holt mal Ilse und Ivan rein", meint der erste Vorsitzende Klaus Jostock.

Schon tollen zwei Rottweiler-Welpen durchs Vereinsheim, das die 2002 gegründete Gruppe mit "viel Unterstützung unserer Gemeinde, Freunde und Gönner" aufgebaut hat. Dort trifft sich die 19 Mitglieder starke Bezirksgruppe regelmäßig. "Zum Trainieren kommen aber weit über 60 Leute, denn bei uns sind alle Hunderassen mit Herrchen und Frauchen willkommen", betont der Ausbildungswart.

An diesem Tag sind es zwölf Kinder im Grundschulalter, die mittels Kinderfilm, Rätselspaß und den Rottweilern zum Anfassen Grundlegendes über die Vierbeiner lernen. So wird klar, warum man nicht vor einem Hund weglaufen soll. Das reizt den instinktiven Jagd- und Hetztrieb.

Auch beim Zuschnappen zieht man als Zweibeiner den kürzeren. Deshalb: Stöckchen nicht wegreißen, denn jeder Hund hat scharfe Zähne. Während Menschen fordern "Guck mich an, wenn ich mit dir rede", fordert intensiver Blickkontakt Hunde heraus, die Rangordnung festzulegen.

Daraus folgt: Fremde Hunde nicht anstieren. "Natürlich ist es ganz wichtig, zwischen eigenem und fremden Hunden zu unterscheiden", sagt der Hundesachverständige, "viel kann man schon im Vorfeld tun." Dazu gehört auch, dass die Rottweiler dort immer wieder Kinder zu Besuch haben werden.