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Was eine Haarbürste mit Sucht zu tun hat

Was eine Haarbürste mit Sucht zu tun hat

Die Verbindung zwischen einer Haarbürste und Sucht herzustellen - das war eine kleine "Hausaufgabe" für eine Gruppe von Firmlingen, die die Arbeit der "Awo Suchthilfe" im Wohnheim in Bitburg kennenlernte.

Schönecken/Bitburg. (red) Das Kennenlernen sozialer Einrichtungen und verschiedener Hilfesysteme ist ein Schwerpunkt der diesjährigen Firmvorbereitung der Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Lasel-Niederlauch. Zwei Mitarbeiterinnen des Wohnheims "Awo Suchthilfe gemeinnützige GmbH Neuwied" besuchten die Gruppe bei ihrer wöchentlichen Firmvorbereitung und erörterten mit den Jugendlichen Fragen rund um das Thema Sucht.

Eine Woche später stand dann der Gegenbesuch der 14 Firmlinge im Wohnheim in Bitburg auf dem Programm. Die Jugendlichen lernten, dass viele Dinge des alltäglichen Lebens, auch eine Haarbürste, ein gewisses Suchtpotenzial haben, wenn die Nutzung außer Kontrolle gerät. Nach der Besichtigung der verschiedenen Bereiche des Wohnheims traf sich die Gruppe mit einem Bewohner des Hauses, der anonym bleiben möchte. Er schilderte seine ganz persönliche Suchtgeschichte und beantwortete offen die Fragen der Jugendlichen nach Ursachen und Folgen seiner Alkoholerkrankung.