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Was in der Eifel in der ersten Junihälfte alles wächst

Neuer botanischer Führer für die Eifel : Was in der Eifel in der ersten Junihälfte alles wächst

Das Wetter wird frühsommerlich. Damit beginnt in der Eifel die Zeit der Orchideen. Susanne Lipps, Autorin vieler Reise- und Wanderführer und  studierte Geographin, Geologin und Botanikerin begeistert sich für die Suche nach botanischen Schätzen.

Im Oliver Breda Verlag schrieb sie das Buch „Die Eifel - Was hier alles wächst!“. Oliver Breda, der seit 1999 Wander- und Reisebücher schreibt, hat das Buch in seinem 2004 gegründeten Verlag für botanische Reiseführer herausgegeben und auch die meisten Fotos dafürgemacht.

In ihrem  Buch beschreibt Lipps auch die Pflanzen, die bereits blühen oder gerade zu blühen beginnen. Zum Beispiel das Manns-Knabenkrauts (auch als Stattliches Knabenkraut bekannt) in der Schönecker Schweiz. Auf dessen Blüte folgt das Große Zweiblatt, ein unscheinbar gelbgrün blühendes Gewächs mit kräftigen Blättern, das man erst auf den zweiten Blick als Orchidee erkennt.

Doch nicht nur Orchideen erfreuen alle Blumenbegeisterten. Attraktiv sind nun auch die tütenförmigen, meist blauen, aber auch rosa oder weißen Blüten der zarten Akelei, die überall in den Kalkmagerrasen der Nordeifel zu finden ist. Unauffällig und doch spektakulär blüht die Vierblättrige Einbeere am Zuweg zum Dreimühlen-Wasserfall in Nohn.

Susanne Lipps: „Die Eifel - Was hier alles wächst!“, Oliver Breda Verlag ISBN 978-3-938282-60-1, 1. Auflage 2021, 212 Seiten, 172 Arten, 14,80 Euro. Blog: www.eifelflora.de