Was tun bei Katastrophen?

Die Aufklärung ist eigentlich eine Spezialität der Bundeswehr, doch diesmal war es umgekehrt: Im Rahmen der zivil-Militärischen-Zusammenarbeit besuchte das Kreisverbindungskommando unter der Führung von Oberstleutnant der Reserve Lothar Jost die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, um sich über die zivilen Strukturen des Katastrophenschutzes aufklären und informieren zu lassen.

Bitburg. (red) Kompetenter Referent an diesem Abend war der Katastrophenschutzbeauftragte des Eifelkreises, Leo Steil. Dass ein Vortrag über ein Gesetz, in diesem Falle über das Brand- und Katastrophenschutzgesetz des Landes Rheinland-Pfalz (LBKG), keine staubtrockene Angelegenheit sein muss, bewies Steil mit seinen fachkundigen Ausführungen. Anhand des LBKG wurde vor Augen geführt, wie und wo die Kreisverwaltung und der Landrat im Katastrophenfall tätig wird und wo genau auch die Schnittstellen mit den Hilfsorganisationen von DLRG, DRK, THW und den Feuerwehren sind. Es wurde auch thematisiert, wann die Bundeswehr vom Landkreis zur Hilfe hinzugezogen werden kann. Der Zivil- und Katastrophenschutz befindet sich zurzeit nicht zuletzt durch die neuen Bedrohungen durch Terroristen und den Klimawandel in einem tief greifenden Wandel, indem die einzelnen zivilen und militärischen Akteure viel stärker als bisher vernetzt werden sollen.Im Rahmen der regionalen Einweisung werden die Soldaten des Kreisverbindungskommandos sich demnächst mit dem Kreisfeuerwehrinspekteur und Vertretern des DRK treffen. Auch Kontakte mit dem THW und dem Flugplatz Spangdahlem stehen auf dem umfangreichen Programm.Für Fragen und Anregungen aus der Bevölkerung und als Anlaufpunkt hat Oberstleutnant d.R. Lothar Jost ein Büro in der Kreisverwaltung bezogen, dort ist er in Zimmer 104 donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 06561/15-1040 zu erreichen.