Wasser verbindet

GEROLSTEIN/BITBURG. Klares Ja zu neuer Zusammenarbeit: Die Gesellschaft, die das Cascade-Bad in Bitburg betreibt, wird sich künftig auch um Betrieb und Vermarktung des Gerolsteiner Frei- und Hallenbads kümmern. Das hat der Rat der Verbandsgemeinde (VG) Gerolstein einstimmig beschlossen.

Wann genau Ende Juni/Anfang Juli das für rund drei Millionen Euro umgebaute Gerolsteiner Freibad öffnen wird, ist nach Worten von Werkleiter Karl Servatius "noch offen, wir schauen von Tag zu Tag". Wer die moderne Einrichtung samt Hallenbad aber ab 1. Juli betreiben wird, steht nach dem Beschluss des Gerolsteiner VG-Rats fest: die Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft Bitburg (BVB), die auch das Cascade-Bad in Bitburg führt. Zustimmen zu dieser interkommunalen Kooperation muss auch noch der Bitburger Stadtrat, denn die BVB ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Bitburg. Es deutet aber alles darauf hin, dass bei der Sitzung am kommenden Donnerstag, 29. Juni, ebenfalls ein klares Ja zustande kommt. Schließlich gingen die Überlegungen zur Betriebsübernahme von der BVB aus. Die Zusammenarbeit ist zunächst bis Ende 2008 befristet und verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr. Ziel ist, die Vermarktung und die touristische Ausrichtung des Bads zu verbessern und so letztlich mehr Gäste anzulocken - und zwar sommers wie winters. Dafür wird von der VG Gerolstein aber nicht mehr Geld ausgegeben. So erhält die BVB für die Betriebsträgerschaft 28 000 Euro im Jahr. Das entspricht der durchschnittlichen Kostenerstattung der vergangenen Jahre an die VG-Werke, die für das Bad verantwortlich zeichneten. Gleich bleibt auch, dass die VG die Eintrittspreise festlegt. Und die sollen laut Servatius in diesem Jahr, "wo wir wegen des Umbaus eine verkürzte Saison haben, nicht verändert werden". Konkrete Änderungsvorschläge macht auch BVB-Geschäftsführerin Elfriede Grewe aus Gerolstein noch nicht. Sie sagt: "Erst einmal werde ich die Mitarbeiter befragen, weshalb es diese und jene Regelung gibt, und dann mit ihnen über ihre Vorschläge sprechen." Zudem wolle sie eine Gästeanalyse erstellen lassen. Aus der soll hervorgehen, was sich die Leute wünschen.