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Waxweiler Weihnachtskrippe stammt aus dem Jahr 1924

Weihnachten : Die historische Krippe von Waxweiler

Dank des Einsatzes vieler Engagierter kann die Darstellung der Weihnachtsgeschichte aus dem Jahr 1924 wieder gezeigt werden.

  Die historische Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche Waxweiler ist wieder aufgebaut worden. Verantwortlich dafür sind die  engagierten Ehrenamtlichen Mathias Leisen, Martin Lehnen, Heinz Inselberger, Reinhold Zwicker, Manfred Trapp und Edwin Leisen. Ihnen gilt auch der Dank der Pfarr- und Ortsgemeinde.

Edwin Leisen übt diese Aufgabe bereits seit 30 Jahren aus. Das Werk nimmt die Hälfte der Empore am Marienaltar ein und zeigt Figuren des bekannten Feldmochinger Bildhauers Otto Zehentbauer. Die Krippe kann täglich bis Ende Januar 2022 besichtigt werden. Durch den Einwurf eines 50 Cent-Stücks erleuchtet sie festlich und spielt besinnliche Musik.

Die Geschichte der Weihnachtskrippe in Waxweiler beginnt der Pfarr- und Ortschronik zufolge im Jahr 1924. Postmeister Mathias Hubert, Hauptlehrer Peter Faas (Vater des früheren Prümer Studiendirektors und Museumsleiters Franz-Josef Faas) und Dechant Johannes Weber waren die damaligen Initiatoren.

Die Waxweilerer Künstlerin Paula François malte dazu ein herausragendes Landschaftsbild von Bethlehem mit See, einem Hirtenfeld. In der Krippe ist die figürliche Verkündigung der Geburt Jesu an die Hirten zu sehen.

Im Jahre 1930 ergänzte die Pfarrei Waxweiler die Krippe um die Heiligen Drei Könige. Bis heute ist die Darstellung der Weihnachtsgeschichte in Waxweiler durch viele ehrenamtliche Helfer und Spenden schrittweise erweitert, teilweise neugestaltet und mit zusätzlichen Figuren bereichert worden.

In den 1990er Jahren war das traditionelle gemeinschaftliche  Werk als Leihgabe in der weltbekannten Ausstellung Krippana in Losheim ausgestellt.