Weg mit dem Müll

JÜNKERATH. (red) "Sich wohl fühlen in einer sauberen Umwelt" lautete das Motto des Umwelttags in Jünkerath, an dem sich zahlreiche Bürger beteiligt haben.

Den Auftakt hatten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Jünkerath mit ihren Betreuerinnen bereits einen Tag vor der eigentlichen Aktion gemacht: Rund um den Kindergarten und an den angrenzenden Straßen hatten sie eine beachtliche Menge Müll gesammelt. Um auch die übrigen Straßen und Ecken von Jünkerath von Müll und Unrat zu befreien, waren erfreulich viele Helfer angerückt: zahlreiche Bürger, Mitglieder des Gemeinderats, des Angelsportvereins ASV-Jünkerath, des Angelsportvereins Kronenburg, des Schachclubs, der Schützengesellschaft, des Eifelvereins, der Eisenbahnfreunde Jünkerath und den Pfadfindern Jünkerath. Was die einen mit fleißigen Händen in Müllsäcke sammelten, tranportierten andere mit ihren Fahrzeugen ab und füllten den Müll und Unrat in einen Sammelcontainer. "Erstaunlich, was manche Menschen so einfach alles gedankenlos in die Natur werfen", sagte einer der Jugendlichen beim zünftigen Mittagsimbiss im Anschluss an die Sammelaktion. Vor allem die Jugendlichen betonten, dass sie sich auch im nächsten Jahr wieder am Umwelttag beteiligen wollen. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sei weit weniger Müll angefallen, bemerkten die Teilnehmer. Weitere ehrenamtlich ausgeführte Verbesserungen des Ortsbildes sind bereits geplant: Der Elferrat des Karnevalvereins "Kylltalnarren" will in Abstimmung mit der Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt mit ehemaligen Karnevalsprinzen sowie solchen, die es noch werden wollen, im Rahmen ihrer Patenschaft über den Kreisverkehr eine Pflege- und Jät-Aktion starten. Ortsbürgermeister Rainer Helfen dankt allen Teilnehmer des Umwelttags dafür, dass "sie sehr zu einem positiven Erscheinungsbild des Ortes beigetragen haben". Dank gelte zudem den Menschen und Firmen, die sich mit einer Sachspende an diesem Umwelttag beteiligt haben. Helfen wünscht sich, dass die Umweltaktion "vielleicht doch den einen oder anderen dazu bewegen, sein Verhalten gegenüber der Natur und öffentlichen Räumen zu überdenken und seinen Unrat in Mülltonnen zu entsorgen, anstatt ihn gedankenlos wegzuwerfen".