Weihnachtsmarkt: Organisatoren ziehen positive Zwischenbilanz

Vor dem Abschlusswochenende : Bitburger Weihnachtsmarkt: Organisatoren ziehen positive Zwischenbilanz

Vor dem letzten Wochenende ziehen der Gewerbevereinsvorsitzende und der Markleiter Bilanz zum Bitburger Weihnachtsmarkt. Frohe Kunde gibt es bei den Einnahmen aus dem Karussell.

Edgar Bujara jubelt, als er zwischen Bratwurst- und Crépestand auf sein Smartphone schaut. „Ja, es wird gut!“, sagt der Vorsitzende des Bitburger Gewerbevereins zu Marktleiter Horst Sonnier. Gemeint ist das Wetter am letzten Wochenende des Weihnachtsmarktes. Der Samstag werde sonnig und trocken, der Sonntag „knackig kalt“, wie es Bujara beschreibt. „Das ist perfekt.“

So perfekt war das Wetter in den Weihnachtsmarkt-Wochen nicht immer. Der Regen in Kombination mit teilweise starkem Wind machte den Besuch auf dem Fest nicht für alle zur ersten Idee. „Die Leute sind trotzdem gekommen“, sagt Horst Sonnier. „Die Menschen nehmen den Markt sehr gut an.“ Nicht nur für die Bitburger sei der Markt interessant, man erreiche auch viele Gäste aus der Ferne: „Die Besucher schätzen es, dass der Markt gesellig ist“, erklärt Sonnier. „Da fühlen sich die Leute einfach wohl.“ Außerdem sei wichtig, dass der Weihnachtsmarkt anders sei. „Wir setzen nicht auf große historisch gewachsene Abläufe“, erklärt Edgar Bujara. „Für uns stehen Spaß und Feiern im Mittelpunkt.“

Wohl fühlen sich laut Edgar Bujara auch die Standbetreiber auf dem Markt. „Die Aussteller sind zufrieden“, sagt der 61-Jährige. „Man sieht keine langen Gesichter.“ Außerdem arbeite man sehr gut zusammen. „Wenn es ein Problem gibt“, sagt Bujara, „dann sprechen wir darüber und schaffen es aus der Welt.“ Dazu gehört auch Horst Sonniers Frau Christin, die einen Crépestand betreibt. Auch sie ist mit dem bisherigen Verlauf zufrieden: „Das vergangene Wochenende war nicht so gut, aber das lag einfach an dem schlechten Wetter. Ansonsten läuft es gut, das Programm und die Bands wurden wieder sehr gut angenommen.“

Auch das Kinderkarussell werde wieder gut angenommen. Die Einnahmen aus dem Betrieb des Fahrgeschäftes werden in diesem Jahr für die Neugestaltung des Maximiner Wäldchens eingesetzt. Edgar Bujara führt seit Jahren jeden Tag Buch darüber, wie viele Einnahmen durch das Karussell fließen – und bei welchem Wetter: „Dann haben wir einen genauen Vergleich.“ Diesen kann er auch jetzt schon ziehen: „Wir liegen momentan bei einem leichten Plus im Vergleich zum Vorjahr.“ Abgerechnet werde jedoch am Schluss, sprich am kommenden Sonntag. Auch das letzte Wochenende soll ein Erfolg werden. Das Programm umfasst unter anderem die beiden bekannten Bands Dompiraten und Frank Rohles and Friends (komplettes Programm siehe Info). Und vielleicht gibt es wieder Grund zum Jubeln.

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