Weil so viele ins Bleierzbergwerk wollen - Bleialfer Bergmannsverein sucht Verstärkung

Weil so viele ins Bleierzbergwerk wollen - Bleialfer Bergmannsverein sucht Verstärkung

Der Bleialfer Bergmannsverein sucht Verstärkung, um mehr Führungen durch die historische Grube anbieten zu können.

Bleialf Schon lange ruhen die Hämmer im stillgelegten Bleierzbergwerk "Neue Hoffnung", 1954 fuhr die letzte Schicht in den Stollen am Rande Bleialfs ein. Dann blieb es erst mal lange ruhig in den düsteren Gängen. Vor 30 Jahren war das aber schlagartig vorbei, als die Ortsgemeinde gemeinsam mit dem Bergmannsverein "St. Barbara" den wieder hergerichteten Mühlenberger Stollen als Besucherbergwerk eröffnete.
Jährlich nehmen seitdem im Schnitt 1800 Besucher an Führungen durch die historische Grube teil. "Wir könnten deutlich mehr Gäste begrüßen, allerdings nur, wenn wir mehr Stollenführer hätten", sagt Ernst Gilles, Vorsitzender des Barbara-Vereins.

Aktuell zähle der Verein zwar 320 Mitglieder, als Stollenführer seien aber nur 22 Ehrenamtler unterwegs. "Verstärkung wäre wirklich gut. Gerade unsere älteren Stollenführer wären froh, wenn sie nur einmal im Monat runterfahren müssten", sagt Gilles.
Mit einem Informationsnachmittag geht der Verein jetzt in die Offensive und lädt für Mittwoch, 15. Februar, Interessierte um 20 Uhr zum unverbindlichen Rundgang und zur Besichtigung des Stollens ein.
"Wer danach Lust hat, kann nach einer kleinen Fortbildung bald selber loslegen", sagt Gilles. In einer internen Schulung werden die angehenden Führer an zwei Nachmittagen ausgebildet. "Wer nach zwei bis drei Begleitungen dann fit ist, kann dann selber Führungen anbieten."
Der Infoabend beginnt am Mittwoch, 15. Februar, um 20 Uhr, im Einstiegsgebäude Hamburg 1.

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