Weltmusik statt Vuvuzelas

Auch so kann ein Beitrag zur Fußball-Weltmeisterschaft klingen: Tritt die südafrikanische Sängerin Simphiwe Dana heute Abend mit ihrer Weltmusik auf, wird das Echternacher Trifolion einmal mehr seinen guten Ruf als Kulturzentrum ausbauen.

Echternach. (kf) "Wir wollten ergänzend etwas Kulturelles zum weltumspannenden Ereignis der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika beisteuern", sagt Ralf Britten, Direktor des Echternacher Trifolion. Da lag es für das Team, das sich aus einer Kommission Kultur und Kongress und einem Fachbereich Programm und Buchung zusammensetzt, nahe, dem Publikum Südafrika über Simphiwe Danas Musik näherzubringen.

Im eigenen Land ist die Sängerin, die hauptsächlich in ihrer Stammessprache Xhosa singt, ein Star. In Europa gewann sie auf den Tourneen 2006 und 2007 zahlreiche Fans ihrer Weltmusik.

Als das Trifolion vor etwas mehr als zwei Jahren seinen Betrieb aufnahm, war klar, dass es mit der kulturellen Hoch-Stadt Luxemburg und den hochklassigen Kulturangeboten auf deutscher Seite starke Konkurrenz gab. Andererseits ist Echternach in der Klassik- und Jazzszene schon lange eine Größe. "Das 35-jährige ,Festival International d'Echternach' genießt einen hervorragenden Ruf", sagt Konstantin Grosse, Fachbereichsleiter Marketing. Davon profitiere man und arbeite auch zusammen.

Das hörbare Musikerlebnis weiß auch das Publikum zu schätzen. "Wir profitieren, wie uns viele Besucher sagen, von der Akustik und sicher auch von der repräsentativen Innenarchitektur des Gesamtgebäudes mit seinem Konzertsaal für nahezu 1000 Besucher und den Veranstaltungssälen", sagt Britten. So strömen Pilger und Kulturinteressierte nicht nur zur Springprozession nach Echternach.

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