Wenn die bunten Wimpel wehen

Wenn die bunten Wimpel wehen

PRÜM. Triumphaler Einzug: Die Wimpelwandergruppe aus Thüringen (der TV berichtete) ist am Donnerstagabend von rund 2000 Menschen auf dem Prümer-Sommer-Platz empfangen worden.

"Ist das nicht klasse?" Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy kann ihre Freude kaum bremsen: Bestgelaunte Wandertags-Teilnehmer bevölkern die Straßen - und schon wird sie von einem netten Herrn aus Sachsen-Anhalt beiseite genommen, der ihr erzählt, wie wohl er sich in der Eifel fühlt. "Die Leute sind alle sehr nett hier", sagt Waltraud Döpping, die mit Ehemann Lothar aus Sachsen nach Prüm gereist ist. Aus dem Ruhrgebiet kommen Christian und Uschi Hartmann: Auch die beiden sind begeistert. Bislang findet sich kein Teilnehmer, der auch nur im geringsten gemeckert hätte: Alles stimmt, sagen sie - die Organisation, die Wanderungen, das Rundum-Programm, die freundlichen Gastgeber, das traumhafte Wetter. Das zeigt sich auch am Nachmittag: Die Wimpelgruppe aus Thüringen trifft ein - unter großem Applaus und fröhlichen Gesängen. Angeführt von Erich Krauß zeigt sich die 19-köpfige Gruppe auf dem Prümer-Sommer-Platz, nachdem sie den Wimpel rund 700 Kilometer von der Saale bis an die Prüm getragen hat. Die letzten Kilometer traten die Wanderer von Schönecken aus an. Dabei wurden sie von mehr als 100 Kollegen, darunter denen der Eifelvereins-Ortsgruppe Prüm, begleitet. Der Wandertagswimpel bleibt nun ein Jahr in Prüm, bevor er zum nächsten Wandertag nach Saarlouis getragen wird.

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