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Wenn die Sprache noch nicht so will

Wenn die Sprache noch nicht so will

Das Schuljahr 2007/2008 hat begonnen. Die Maximin-Schule in Bitburg, eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache, startet mit zwei Klassen in ein weiteres Jahr. Die zwei Sprachheilklassen der Maximin-Schule, bestehend aus elf und zehn Schülern, werden fast durchgängig von je zwei Pädagogen betreut und unterrichtet. Am Montag gibt es eine Info-Veranstaltung.

Bitburg. (red) Kinder mit einer Sprachbeeinträchtigung im Vorschulalter können im ersten oder zweiten Schuljahr aufgenommen werden. Die intensive Förderung in einer kleinen Klasse soll das Kind davor bewahren, trotz normaler Intelligenz in der Grundschule Probleme zu bekommen. Von einer Sprachbeeinträchtigung wird gesprochen, wenn die Laut- und Satzbildung, der Redefluss, die Stimmgebung, die auditive Wahrnehmung oder das Sprachverständnis nicht altersgemäß entwickelt sind. Diese Schwierigkeiten können sich später ausdrücken in Kommunikationsstörungen, Problemen beim Lesen- und Schreibenlernen, und sie können sich letztlich auch auf das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein negativ auswirken. Der gesamte Unterricht ist strikt an den Lehrplan der Grundschule gebunden, denn das Ziel der Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache ist die schnellstmögliche Rückschulung der Kinder in die wohnortnahe Grundschule nach erfolgreicher intensiver Sprachförderung. Dies geschieht spätestens zu Beginn des dritten Schuljahres.Für alle Interessierten, die nähere Informationen über die Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache wünschen, die eine Beratung benötigen oder die ihr Kind an der Schule anmelden wollen, bietet das Team der Maximin-Schule in Bitburg einen Informationsabend am Montag, 10. September, in der Aula der Maximin-Schule an. Um telefonische Anmeldung wird gebeten (06561/94478-0).Die Anmeldung für das Schuljahr 2008/2009 für alle zukünftigen Erstklässler mit einer vermuteten Sprachbeeinträchtigung ist vom 17. bis 21. September in der Maximin-Schule möglich.Nach einer Anmeldung wird die Sprachauffälligkeit des Kindes von einem Sonderpädagogen überprüft, und es wird gemeinsam mit den Eltern über die bestmögliche Förderung beraten. Nähere Infos unter: www.maximin-schule.de.