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Wie ein Eichhörnchen im Baum

Wie ein Eichhörnchen im Baum

Es ging hoch hinaus, durch dichten Wald und über wackelige Hängebrücken: Beim Naturathlon haben sich zehn Familien in Natursportarten gemessen. Das Bundesamt für Naturschutz veranstaltete den Wettkampf.

Nettersheim. (HLG) Auch wenn das Eifelwetter mit Regenschauern am Wochenende nicht gerade einladend war, nahmen doch zehn Familienteams tapfer am "Naturathlon" des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und des Naturparks Hohes Venn-Eifel teil. Im Naturzentrum Eifel des Erlebnisdorfes Nettersheim traten die Teams gegeneinander an. Mit der Marmagener Familie Milz waren es schließlich Eifeler, die den zweiten Platz erreichten. Andere Teilnehmer kamen zum Teil von weit her - wie etwa das Familienteam Helwig/Allenberg/Schällig aus Jessen in Sachsen-Anhalt.

Geschicklichkeitsaufgaben, Natursportarten, ökologisches Wissen: Die Naturathleten zeigten beispielhaft, wie Sport naturverträglich ausgeübt werden kann. Dabei war Teamarbeit unerlässlich. Nach einem meditativen Einstieg mit Tai Chi starteten die Teams eine Safari die erste Punktdisziplin. Am Nachmittag stand die sportlichen Bewährungsprobe im Hochseilgarten an. Schweißtreibend waren die Aufgaben im Hochseilgarten allmal.

Drei Disziplinen waren zu absolvieren. Die "Giant Ladder" etwa war eine überdimensionalen Strickleiter. Drei Teammitglieder wurden mit Bändern verbunden und mussten mit gegenseitiger Unterstützung die nächste Stufe erklimmen. Auf der "Flying Bridge" bewegten sich die Teams über eine wacklige Brücke von Baumwipfel zu Baumwipfel. Überwindung kostete die "Pamper Pole", denn wer stürzt sich schon gern aus der schwindelnder Höhe von zehn Metern stehend von einem Baumstamm? Einer der kleinsten Teilnehmer zeigte dabei überhaupt keine Scheu, rief aus zehn Metern Höhe: "Ich bin Superman." Dann sprang er an einem Seil gesichert in die Tiefe.

Als Naturdetektive betätigten sich anschließend die Teams beim "Geo-Caching". Per GPS (Global Positioning System) oder mittels Handy musste anhand von Koordinaten der rechte Weg gefunden werden. Nach einem spannenden Finale standen schließlich mit der Familie Balting aus Poppenhausen die Sieger fest.