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Wiedersehen mit Kultautoren

Wiedersehen mit Kultautoren

Noch ist es nicht in trockenen Tüchern, aber große Teile des neuen Programms stehen schon: Das Eifel-Literatur-Festival will 2010 wieder Literaturbegeisterte aus nah und fern in die Eifel locken. Festivalorganisator Josef Zierden zieht schon eifrig die Fäden im Hintergrund.

Prüm. (sn) Ein Literatur-Festival dieser Größe will frühzeitig vorbereitet sein. "Die ersten Briefe gingen im Februar raus", sagt Festival-Vater Josef Zierden.

Und der Starttermin ist auch schon festgezurrt. Traditionell ein Freitag soll es sein, und was wäre da schöner, als am 23. April zu beginnen - dem Tag des Buches.

2007 fuhr der Prümer rund 9000 Kilometer zu Partnern, Touristikern, Sponsoren und Ortsbesichtigungen. Auch für das nächste Jahr hat er Großes vor. Es soll wieder eifelweit vorgelesen werden, an "bereits bekannten Festivalorten".

Bekannt werden auch die Autoren sein. Nicht nur, weil viele von ihnen bereits die Bestsellerlisten gestürmt haben, sondern auch, weil sie bereits Gäste des Festivals waren.

"Es wird ein Wiedersehen mit Autoren, Schauspielstars, Fernseh-Kultmoderatoren, Buchpreisträgern und dem literarischen Fräuleinwunder der vergangenen Jahre geben", verrät Zierden, dem jedoch noch kein Name zu entlocken ist.

Rund 200 000 Euro beträgt sein Budget. Ob er sich davon auch die Verleihung eines Literaturpreises wieder erlauben kann, weiß er noch nicht.

"Mitte Oktober steht das Programm. Der Vorverkauf startet am 1. Dezember", sagt er. Und um das Festival noch besser ins Licht zu rücken, wird es erstmals ein Festivaljournal geben - in Hochglanzqualität, versteht sich. "Das soll alles rund um die Eifel und die Literatur beleuchten", sagt Zierden. Geplante Auflage: 30 000.

Schwindelig werden kann einem bei diesen Tausender-Zahlen. Auch die Besucherzahl 2008 war so eine: Mehr als 10 000 Menschen boten den 30 Autoren eine Rekordkulisse.

Da lässt einen die nächste Zahl doch fast stutzig werden: "20 Lesungen sind das Minimum", sagt Zierden, der das Festival privat organisiert und es in einem Familien-verträglichen Rahmen halten möchte.

Doch täglich flattern neue Zusagen und Anfragen ins Haus. Da darf schon mal bezweifelt werden, ob Zierden bei der Anzahl der Lesungen nicht tiefgestapelt hat.