Wilde Orchideen und wilde Katzen

Natur : "Naturerbe Eifel“: Neuer Film über wilde Orchideen und wilde Katzen

Es lohnt sich, die Eifel und ihre Natur zu schützen und viele Menschen tun dies. Darum geht es in dem  Film „Naturerbe Eifel“, der am Mittwoch, 28. November, in der Kreissparkasse Premiere hat.

Orchideen, Wiesen, Wälder und Moore prägen die Landschaft in der Eifel. Auch die Tierwelt ist artenreich. Es gibt unter anderem Wildkatzen, Biber, Schwarzstörche oder Schmetterlinge. Die Natur ist vielfältig und es lohnt sich, sie zu bewahren.

Um dieses Thema geht es am Mittwoch, 28. November, um 19 Uhr in der Kreissparkasse in Bitburg bei dem Film „Naturerbe Eifel“ des Bitburger Autors und Filmemachers Adolf Winkler.

Die Initiative für den Film stammt von Landrat Joachim Streit, der während des Films auch zu Wort kommt. „Wir wollen Weltverbesserer sein, Weltverbesserer zum Erhalt der Welt, die wir Eifel nennen“, sagt Streit.

„Aufzeigen, dass wir hier ein Paradies vor Augen haben“, das möchte Adolf Winkler mit dem Film. Und das gelingt ihm auch. Gezeigt werden Naturschönheiten aus Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten. In zweijähriger Arbeit hat Winkler den Beitrag erstellt. Zu sehen sind farbenfrohe Orchideen, Schmetterlinge und auch seltene Tiere wie Feuersalamander oder Wildkatzen. Auch den Sonnentau, vielen bekannt als „fleischfressende Pflanze“, zeigt der Film. Es geht um die Heilpflanze Arnika, die an vielen Orten vom Aussterben bedroht ist. Auch die Bedeutung der Insekten nicht nur für die Natur, sondern auch für die Menschen wird in dem Beitrag erwähnt.

Für die Naturschützer hat Winkler viele lobende Worte. „Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben das Hochmoor in der Eifel renaturiert“, sagt er. Neben den Mitarbeitern der Kreisverwaltung kommen in dem 46-minütigen Beitrag auch Naturschützer unter anderem des Naturschutzbundes (Nabu) und des Bundes für Naturschutz und Umwelt (BUND), des Jagdverbandes sowie des Naturparks Südeifel und des Naturparks Nordeifel  zu Wort. Allen gemeinsam ist das Bemühen, die Landschaft der Eifel mit ihrer Artenvielfalt zu erhalten. Gezeigt werden auch Menschen, die helfen, Kitze aufzuspüren, die sich in Feldern verstecken und in Gefahr sind, von den Mähdreschern der Bauern getötet zu werden. „Wir wollen Positivbeispiele zeigen“, sagt der Filmemacher. Deutlich wird, dass jeder mithelfen kann, dieNatur zu schützen. Ein weiteres Thema sind Schafherden. „Die transportieren Samen und kleine Tiere, die sich in der Wolle der Tiere festsetzen“, erklärt Winkler.

Überhaupt gerät er geradezu ins Schwärmen, wenn er von der Natur in der Eifel spricht. Das Herz gehe ihm auf, wenn er an die Heilpflanzen, die in der Region heimisch sind, denke. Er selbst engagiert sich seit langem für den Naturschutz und kennt sich vor allem mit Igeln gut aus. 2015 erhielt Winkler die Landesverdienstmedaille für seine Naturfilme und sein Engagement für die Igel. Als Sprecher für den Film konnte Winkler den Schauspieler Volker Lechtenbrink gewinnen. Gefördert wurde der Film von der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung und der Naturschutzstiftung der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Der Film ist zur Unterstützung der Jugend- und Erwachsenenbildung für Schulen und Behörden kostenlos erhältlich. Der Eintritt zur Filmpremiere ist frei. Anmeldung unter info@kskbitburg-pruem.de