WILDUNFALL

Zu unserem Bericht "Das Schilderrätsel ist gelöst" (TV vom 14. Dezember) schreibt dieser Leser:

Natürlich sind an einem solchen Wildunfall, wie er auf der B 51 passiert ist, die Jäger schuld. Wer auch sonst? Die Jäger sind ja auch schuld, wenn die Wildschweine die Felder und Rot- und Rehwild - angeblich - die Wälder auffressen, weil sie eben zu wenig schießen. Wenn aber ein Jagdpächter eine Bewegungsjagd mit dem Ziel der Erfüllung der Abschussvorgaben ansetzt und diese Jagd auch noch ordnungsgemäß anmeldet - dann kann er doch wohl nichts dafür, wenn die zuständige Straßenmeisterei vergisst, durch entsprechende Warnschilder die Autofahrer auf diese mögliche Gefahrenlage hinzuweisen. Oder sehe ich das jetzt falsch? Zahllose Wildunfälle passieren übrigens auch deswegen, weil manche Waldbesucher ihre Hunde frei laufen lassen (man zahlt ja schließlich Hundesteuer), diese dann außerhalb der Einwirkung ihres Herrchens oder Frauchens Wild suchen, finden und lustvoll über Straßen hetzen. Die "berechtigte Todesangst" des Wildes dürfte in beiden Fällen etwa gleich groß sein. "Vorsicht mit Vorverurteilungen"? Hier hat TV-Redakteur Fritz-Peter Linden aber genau das getan, wovor er selbst die Leser seines Kommentars zum Unfall warnt! Bernd Krewer, Kinderbeuern