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Winter beschert Unfälle und gesperrte Straßen in der Eifel

Die unschöne Seite der kalten Jahreszeit : Winter beschert Unfälle in der Eifel, Zufahrten zu den Wintersportgebieten bleiben gesperrt

Schneematsch und Regen in Bitburg, Glatteis in Prüm: Der Winter zeigt sich in der Eifel momentan auch von seiner unschönen Seite.

Schneematsch und Regen in Bitburg, Glatteis in Prüm: Der Winter zeigt sich in der Eifel momentan auch von seiner unschönen Seite. Besonders für Autofahrer herrscht derzeit gefährliches Wetter.

Dennoch ist die Lage bislang erstaunlich ruhig. Im gesamten Eifelkreis wurde in den letzten Tagen kein einziger schneebedingter Unfall gemeldet, wie es auf Anfrage bei den Polizeiinspektionen heißt.

Anders ist die Situation bei den Nachbarn in der Vulkaneifel. Bei Wallenborn etwa ist laut Polizei Daun ein Autofahrer in den frühen Morgenstunden mit seinem Wagen in den Graben gerutscht. Zudem hätten bei Hinterweiler und Dockweiler  mehrere Autos in Schneeverwehungen festgesteckt. Und auch bei Hallschlag ist ein Auto von der glatten Fahrbahn abgekommen. Verletzt wurde bei alldem niemand.

Vorsichtig bleiben müssen Autofahrer aber weiterhin in den Wäldern im Norden der Kreise. „Denn praktisch überall können derzeit Bäume oder Äste auf die Straße fallen“, warnt Jürgen Schuler von der Straßenmeisterei Gerolstein. Denn nach wie vor friert der Schnee nicht, sondern bleibt nass und schwer, sodass Äste unter dem Gewicht der weißen Pracht zusammenbrechen können. Gesperrt sind daher die K 52 und die K 169 zwischen Steffeln und Kleinlangenfeld und die L 17 zwischen Buchet und Herscheid. Wie lange, kann derzeit noch niemand sagen. In den Dienstbezirken der Straßenmeistereien Bitburg, Kyllburg, Irrel und Arzfeld bestehe derzeit hingegen keine Schneebruchgefahr, heißt es.

Ebenfalls gesperrt bleiben die Zufahrten zu den Wintersportgebieten „Schwarzer Mann“ und „Wolfsschlucht“ bei Prüm. Der Schneebruch führe zu gefährlichen Situationen, teilt die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm mit.  Da auch in den kommenden Tagen Schnee erwartet werde, seien die Zufahrtsstraßen bis einschließlich Sonntag, 17. Januar, nicht befahrbar.