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Wirken, wo schon Meistermann malte...

Wirken, wo schon Meistermann malte...

Von den 350 Einwohnern des 560 Meter hoch gelegenen Örtchens Schüller sind alleine 50 Kinder und Jugendliche im Alter bis 17 Jahren. Guido Heinzen übernahm 2009 die Aufgabe des Bürgermeisters.

Schüller. (jtz) Als der bekannte Öl- und Glasmaler Georg Meistermann 1976 die leer stehende Schule in dem auf einem Eifeler Bergsattel gelegenen Dorf Schüller erwarb, lautete sein Ausspruch: "Das Licht in Schüller ist besser als im Tessin". Hiervon schwärmt der dynamische Bürgermeister beim Rundgang zur St. Paulus- und Brigidapfarrkirche und erzählt: "Hundert Jahre wird in diesem Jahr das Gotteshaus alt und rechtzeitig zum Jubiläum konnte die klangvolle Orgel restauriert werden".

Was waren im vergangenen Jahr die größten Projekte im Ort?

Guido Heinzen: Hierzu zählt der Ausbau der Kreisstraße 67 zwischen Jünkerath und Stadtkyll innerhalb der Ortslage und der Neubau des Buswendeplatzes. Der Haushaltsplan wird erstellt, aber mit dem wenigen Geld müssen wir schon haushalten.

Welche Projekte werden von ihrer Gemeinde in diesem Jahr in Angriff genommen?

Guido Heinzen: Wir wollen nicht investieren, sondern die bestehenden Objekte erhalten. Priorität hat das Dorf- und Gemeinschaftshaus und die Friedhofsanlagen. Beabsichtigt ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses, jedoch liegen hierzu noch keine konkreten Realisierungspläne vor.

Was wünschen sie sich allgemein für ihre Gemeinde?

Guido Heinzen: Ich wünsche mir einen Bolzplatz für die Kinder innerhalb der Ortschaft, weil der Sportplatz unseres Ortes soweit außerhalb liegt. Derzeit fehlen leider die finanziellen Mittel. Aber die Bürger würden schon die erforderliche Eigenleistung aufbringen, denn hier wird man daran gemessen, was man selbst tut.