Wirt und Interieur neu

BITBURG. (har) Nicht nur die Pächter des Bitburger Brauereiausschanks "Simonbräu" wechseln. Ab März wird die Gaststätte auch umgebaut.

Anfang März stehen im "Simonbräu" Bitburg gleich zwei große Veränderungen ins Haus. Nach 15 Jahre verlassen die Pächter Michael und Christa Wagner den traditionsreichen Brauereiausschank. Beide werden einen anderen Gastronomiebetrieb übernehmen. Um welchen Betrieb es sich handelt, wollte Chefin Christa Wagner noch nicht bekannt geben. "Wir bleiben aber in der Region", sagte sie im Gespräch mit dem TV. Den Pachtvertrag mit der Brauerei für das "Simonbräu", der am 28. Februar endet, hatten die Wagners nicht verlängert. Wer in Zukunft den Brauereiausschank übernimmt, steht laut Brauerei bisher noch nicht fest. Fest steht jedoch, dass für das Traditions-Gasthaus Veränderungen geplant sind. "Die Räume werden großzügiger und atmosphärischer gestaltet", teilte die Pressestelle der Brauerei mit. Die Umbauphase beginnt Anfang März, so dass der Brauereiausschank voraussichtlich im Juni wiedereröffnet wird. Dann werden sich der Eingangsbereich und der Ausschank stark verändert haben. Wie das Interieur später einmal aussehen soll und was der Umbau kosten wird, konnte Brauerei-Sprecherin Katharina Dehnke nicht sagen. Grund: "Das endgültige Konzept steht noch nicht fest", sagte sie. Ungeklärt ist auch, was mit den bisherigen Mitarbeitern des Hauses geschehen soll, die ab Ende Februar ohne Job dastehen. Die Bitburger Brauerei sei weder in der Vergangenheit Arbeitgeber der Simonbräu-Mitarbeiter gewesen, noch sei sie dies durch das Ausscheiden des Pächters, stellt das Unternehmen fest. "Trotzdem bemüht sich Bitburger nach Kräften darum, dass die Simonbräu-Mitarbeiter im Rahmen einer erneuten Verpachtung wieder eine Beschäftigung finden können", teilte die Pressesprecherin mit.

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